Google Code schließt MPL aus

Bestehende Projekte sollen bleiben dürfen

Google lässt auf seiner Open-Source-Plattform Google Code keine Projekte mehr zu, die unter der Mozilla Public License (MPL) veröffentlicht werden. Schon einmal hatte Google eine Lizenz verbannt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

In der Lizenzliste auf Google Code finden sich jetzt noch die Apache-Lizenz 2.0, die Artistic License, GPLv2 und GPLv3 sowie LGPL, die MIT-Lizenz und die neue BSD-Lizenz. Die zuvor ebenfalls enthaltene MPL hingegen fehlt. Programmierer können ihre MPL-lizenzierte Software also nicht mehr auf Google Code unterbringen. MPL-Quelltexte, die bereits bei Google Code liegen, sollen bleiben dürfen, schreibt The Register.

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Schon früher hatte Google die AGPL ausgeschlossen und dazu aufgefordert, entsprechende Projekte zu entfernen. Damals begründete Googles Open-Source-Chef Chris DiBona den Schritt damit, dass man das ständige Aufkommen neuer Lizenzen nicht fördern wolle.

Gründe für die Abkehr von der MPL sind nicht bekannt. Allerdings sagte DiBona The Register, dass die meisten Lizenzen nichts über Patente und Marken aussagen würden - daher nutze man die Apache-Lizenz als Standard.

Bei der AGPL hingegen war Googles Abneigung relativ einfach zu erklären: Die Lizenz ist nämlich weitgehend mit der GPL identisch, schließt aber ein Schlupfloch. So ist es Anbietern wie Google nicht mehr möglich, AGPL-lizenzierte Software als Onlinedienst zu betreiben, ohne den Quelltext zur Verfügung zu stellen. Mit GPL-lizenzierter Software als Basis hingegen ist dies möglich - ebenso wie mit Software, die unter der MPL steht.

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