Conan entführt World-of-Warcraft-Spieler
Morhaime rechnet damit, dass mit der WoW-Erweiterung Wrath of the Lich King , die noch vor Ende 2008 fertig sein wird, weitere abtrünnige Abonnenten den Weg zurück in seine Fantasywelt finden. Laut Morhaime sind die wichtigsten Gründe für die Rückkehr die riesige Menge an Inhalt, die Blizzard in den vier Jahren seit Veröffentlichung erstellt hat, sowie der gute Kundendienst.
Morhaime sprach im Rahmen der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen von Activision und Vivendi Games. Activision hat dabei seine letzte Vierteljahresbilanz als eigenständige Firma vor dem Zusammenschluss zu Activision-Blizzard vorgestellt. In dem Geschäftsquartal, das am 30. Juni 2008 beendet wurde, hat das Unternehmen 654,2 Millionen US-Dollar (420,2 Millionen Euro) umgesetzt – rund 32 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn lag bei 59 Millionen US-Dollar (37,9 Millionen Euro), was mehr als doppelt so viel ist wie die 27,8 Millionen US-Dollar (17,9 Millionen Euro) im gleichen Quartal des Vorjahres. Wesentlich zum Geschäftserfolg beigetragen habe die Guitar-Hero -Reihe sowie die Filmumsetzung Kung-Fu Panda, so Vorstandschef Robert Kotick.
Wichtigste Plattform für Activision waren mit jeweils 22 Prozent Umsatzanteil die Xbox 360 und Nintendo Wii, gefolgt von der Playstation 2 mit 19 Prozent und der PS 3 mit 15 Prozent. Abgeschlagen: Der PC hat gerade mal 4 Prozent zum Umsatz beigetragen.
Die Spieleabteilung von Vivendi, zu der Blizzard gehört, hat vorläufige Quartalszahlen veröffentlicht. Bei einem Umsatz von 223 Millionen Euro habe man 42 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet, so das Unternehmen; weitere Details nennt das Unternehmen nicht. Der allergrößte Teil beider Kennziffern dürfte auf das Konto von Blizzard gehen.