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Conan entführt World-of-Warcraft-Spieler

Laut Blizzard hat World of Warcraft einige Abonnenten an Age of Conan verloren

Age of Conan hat beim länger etablierten und wesentlich größeren Konkurrenten World of Warcraft Abonnenten abgeworben - so Blizzard-Chef Mike Morhaime während eines Analystengesprächs. Ein großer Teil der abtrünnigen Spieler sei inzwischen aber wieder zurückgekehrt.

"Age of Conan kam vor einigen Monaten mit einem gewissen Anfangserfolg auf den Markt, und wir haben ein paar Spieler abwandern sehen, um das Spiel auszuprobieren", sagte Blizzard-Chef Mike Morhaime während eines Analystengesprächs. Er fügte hinzu: "Allerdings sind rund 40 Prozent dieser Spieler inzwischen wieder zu World of Warcraft zurückgekehrt". Age of Conan wurde von Funcom im Mai 2008 veröffentlicht und wurde bislang insgesamt laut Hersteller rund 700.000-mal verkauft, während das im Jahr 2004 erschienene World of Warcraft derzeit nach Angaben von Blizzard über gut 10,9 Millionen Abonnenten verfügt. Das Unternehmen bereitet die Einführung des Onlinerollenspiels in weiteren Märkten vor - seit kurzem ist es auch in Lateinamerika verfügbar, demnächst dürfen russische Spieler loslegen.

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Morhaime rechnet damit, dass mit der WoW-Erweiterung Wrath of the Lich King, die noch vor Ende 2008 fertig sein wird, weitere abtrünnige Abonnenten den Weg zurück in seine Fantasywelt finden. Laut Morhaime sind die wichtigsten Gründe für die Rückkehr die riesige Menge an Inhalt, die Blizzard in den vier Jahren seit Veröffentlichung erstellt hat, sowie der gute Kundendienst.

Morhaime sprach im Rahmen der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftszahlen von Activision und Vivendi Games. Activision hat dabei seine letzte Vierteljahresbilanz als eigenständige Firma vor dem Zusammenschluss zu Activision-Blizzard vorgestellt. In dem Geschäftsquartal, das am 30. Juni 2008 beendet wurde, hat das Unternehmen 654,2 Millionen US-Dollar (420,2 Millionen Euro) umgesetzt - rund 32 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn lag bei 59 Millionen US-Dollar (37,9 Millionen Euro), was mehr als doppelt so viel ist wie die 27,8 Millionen US-Dollar (17,9 Millionen Euro) im gleichen Quartal des Vorjahres. Wesentlich zum Geschäftserfolg beigetragen habe die Guitar-Hero-Reihe sowie die Filmumsetzung Kung-Fu Panda, so Vorstandschef Robert Kotick.

Wichtigste Plattform für Activision waren mit jeweils 22 Prozent Umsatzanteil die Xbox 360 und Nintendo Wii, gefolgt von der Playstation 2 mit 19 Prozent und der PS 3 mit 15 Prozent. Abgeschlagen: Der PC hat gerade mal 4 Prozent zum Umsatz beigetragen.

Die Spieleabteilung von Vivendi, zu der Blizzard gehört, hat vorläufige Quartalszahlen veröffentlicht. Bei einem Umsatz von 223 Millionen Euro habe man 42 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet, so das Unternehmen; weitere Details nennt das Unternehmen nicht. Der allergrößte Teil beider Kennziffern dürfte auf das Konto von Blizzard gehen.


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Irminar 27. Aug 2008

Das ja mal ne geistige Blutgrätsche oberster Rangordnung. Es gibt genügend Leute die WOW...

Nolan ra Sinjaria 08. Aug 2008

Ich weiß. Darauf bezog sich auch mein Kommentar oben ;)

Maxiklin 06. Aug 2008

Ich sehe mich zu 100 % wieder im Artikel, denn ich habe paar Wochen WoW kaum gespielt...

Wurstbrot 04. Aug 2008

Oha, vielleicht sollten die mir bekannten "Casual-Gilden" das auch mal erfahren dass sie...

Wurstbrot 04. Aug 2008

Das ist ein tolles Argument, bringt aber leider gar nix wenn man das Spiel langweilig...



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