OSM - von der Karte für Techniker zur Karte für alle

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Es gibt aber Länder, in denen es das Kartographierungsprojekt und seine Mapper auch in Zukunft schwer haben werden. Entwicklungsländer und Schwellenländer sind ein Beispiel. Die Infrastruktur ist dort nicht ausreichend, Computer sind Luxusgüter. Allerdings könnte sich das durch Initiativen wie One Laptop per Child ändern. Doch es fehlt auch an GPS-Geräten. Zwar gibt es für Mapper in Entwicklungsländern einen GPS-Verleihservice, angesichts der zu erfassenden Fläche reicht das aber nicht aus. Beim Erfassen mancher Gegenden könnten Touristen helfen - der Urlaub wird nebenher zur Kartographierung genutzt. In einigen Touristenhochburgen ist das bereits sichtbar.

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Wo Infrastruktur und Nutzer fehlen, braucht das Projekt Spenden. Damit ist nicht Geld gemeint, obwohl es durch die zunehmende Nutzung auch im Bereich der Hardware Bedarf gibt. Es geht vielmehr um Datenspenden. Ein großer Datenspender ist die Firma Yahoo, die es OpenStreetMap-Nutzern eingeschränkt erlaubt, Yahoos Daten zu nutzen. Auch die niederländische Firma AND Automotive Navigation Data hat Daten gespendet: ihr komplettes digital erfasstes Straßennetz der Niederlande. Dazu kamen noch Daten aus Indien und China, von denen bislang nur die indischen Daten in OpenStreetMap integriert wurden.

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Unabhängig davon, ob es sich um Datenspenden oder Inhalte von Mappern handelt, ist die Qualität der Daten in OpenStreetMap - je nach Anwendungsfall - Google Maps deutlich überlegen oder deutlich unterlegen. Einen Vergleich mit dem Platzhirsch erlaubt die Seite geo.topf.org. In ländlichen Gebieten liegt Google Maps häufig vorn, allerdings sind die Daten meist recht alt. Selbst in Großstädten wie Berlin finden sich in Google Maps veraltete Kartenteile. OpenStreetMaps hingegen, das von aktiven Einwohnern einer Region abhängig ist, kann bei hoher Einwohnerdichte seine Stärken ausspielen.

An diesem Vergleich erfreuen sich vor allem diejenigen, die an OpenStreetMap mitarbeiten. Eine der wichtigsten Anwendungen für den Endnutzer ist dagegen das Finden von Wegen. OpenRouteService.org bietet eine Wegfindung nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger. Und obwohl der OpenRouteService noch am Anfang steht, leistet er bereits gute Arbeit. Manche Routen sind noch nicht ideal. Mit zunehmender Kartenqualität, weiterer Erfassung von Fußgängerwegen und Radwegen sowie der Aufnahme von Verkehrsschildern sollte der Dienst aber bald sehr zuverlässig sein.

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MarS 04. Aug 2008

Die Änderungen werden sofort in die Datenbank eingetragen, da wird nichts...

MartinP 04. Aug 2008

Hmm, das kann jeder erfahren: Früher gab es nur in der Osmarenderer-Ansicht die...

MartinP 04. Aug 2008

...... Hmm, in der Regel ist gut einzugeben, was mit einem GPS zu erfassen ist, oder...

MartinP 03. Aug 2008

Hmm, der Park sieht nett aus, wie überall in Gegenden, wo es Studenten mit GPS-Geräten...



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