Abo
  • Services:

Interview: Google hat Karten - OpenStreetMap hat Geodaten

Golem.de: Welchen Anteil hat die deutschsprachige Community an der Weiterentwicklung von OSM?

Stellenmarkt
  1. zeb/rolfes.schierenbeck.associates gmbh, Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Münster
  2. HKL Baumaschinen GmbH, Hamburg, Hummelsbüttel

Ramm: Die deutschsprachige Community macht im Augenblick fast die Hälfte der Aktiven aus. Wir haben sogar das Gründungsland Großbritannien überholt, sowohl bei der Größe der Community, als auch bei der gesammelten Datenmenge. Bei der Erfassung von Hausnummern sind wir schon Vorreiter geworden.

Golem.de: Warum geht es in den USA, Spanien oder Japan nicht richtig los?

Ramm: Da spielen viele Faktoren hinein. In den USA haben die Leute jahrelang die freien TIGER-Daten gehabt, die nun in OSM importiert werden konnten. Allerdings sind diese Daten nicht der Weisheit letzter Schluss. Es kann sinnvoll sein, sie selbst zu verbessern, statt auf das nächste Release von Vater Staat zu warten. Dafür muss man die Leute sensibilisieren.

Andere Länder - dazu zähle ich Japan, aber auch Indien und vielleicht sogar Spanien - sind kulturell nicht so sehr auf das hemdsärmelige Selbermachen eingestellt. Selbst hier in Deutschland treffen wir auf die Haltung: "Es gibt doch die richtigen Daten vom Staat. Dürft ihr das denn überhaupt?" Das ist zum Glück nur selten.

Golem.de: Manche haben vielleicht Angst vor der Technik. Schon die Wikipedia ist nicht einfach zu bedienen. Was empfehlen Sie Nutzern, die nicht computeraffin sind, aber trotzdem bei OSM mitmachen wollen?

Ramm: Wir sind in vielen Gebieten über die Early-Adopter-Phase hinaus. Da sind jetzt keine Geeks mit GPS mehr gefragt, sondern Leute, die die Gegend kennen und aus dem Bauch heraus gleich die Straßennamen korrigieren, einen Briefkasten oder einen Satz Hausnummern einzeichnen können. Wer sich aber auch das nicht zutraut, der kann mit einem wirklich einfachen Dienst namens OpenStreetBugs kleine Markierungen auf die Karte malen: "Hier ist was falsch, kann das mal jemand prüfen". Die erfahrenen Mapper können sich diese Anmerkungen dann auf ihr GPS laden. Wenn sie das nächste Mal an der Stelle vorbeikommen, wird nachgeschaut.

 Interview: Google hat Karten - OpenStreetMap hat GeodatenInterview: Google hat Karten - OpenStreetMap hat Geodaten 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 119,90€

Anonymer Nutzer 13. Aug 2008

Was haben Fahrradwege mit Fußgängerrouting zu tun? Hint: Radwege dürfen Fußgänger...

Jakelandiar 04. Aug 2008

Ah Ok. Da stand nur sowas angedeutet im Artikel mein ich und das hat mich halt...

1st1 04. Aug 2008

Einige WinCE-basierte Navigationsgeräte, wie die Navman ICn-Serie (habe ich selbst) sind...

Muh-Kuh 04. Aug 2008

HAHA, wäre sowas bei Windows passiert, dann wärs wieder ganz schlimmm und MS sowieso...

werfer 03. Aug 2008

ich denke das es unrentabel ist auf dörfer dsl zu legen


Folgen Sie uns
       


Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on

Amazons neue Version des Kindle Paperwhite steckt in einem wasserdichten Gehäuse. Außerdem unterstützt der E-Book-Reader Audible-Hörbücher und hat mehr Speicher bekommen. Das neue Modell ist zum Preis von 120 Euro zu haben.

Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on Video aufrufen
Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

Geforce RTX 2070 im Test: Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert
Geforce RTX 2070 im Test
Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert

Die Geforce RTX 2070 ist die günstigste oder eher am wenigsten teure Turing-Grafikkarte von Nvidia. Sie ist schneller und sparsamer als eine Geforce GTX 1080 oder Vega 64 und kostet je nach Modell fast genauso viel. Wir haben zwei Geforce-RTX-2070-Varianten von Asus und MSI getestet.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Turing-Grafikkarten Geforce RTX werden sparsamer bei multiplen Displays
  2. Turing-Grafikkarten Nvidias Founder's Editions gehen offenbar reihenweise kaputt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX sollen Adobe Dimension beschleunigen

Remote Code Execution: Die löchrige Webseite des TÜV Süd
Remote Code Execution
Die löchrige Webseite des TÜV Süd

Der TÜV Süd vergibt Siegel für sichere Webseiten - und tut sich gleichzeitig enorm schwer damit, seine eigene Webseite abzusichern. Jetzt fand sich dort sogar eine Remote-Code-Execution-Lücke, die der TÜV erst im zweiten Anlauf behoben hat.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. Websicherheit Onlineshops mit nutzlosem TÜV-Siegel

    •  /