Motorolas Handyverkäufe sacken weiter massiv ab

Abrutsch auf den fünften Platz im Handymarkt droht

Motorolas Handysparte bleibt das Sorgenkind des Konzerns. Im zurückliegenden zweiten Geschäftsquartal 2008 konnte Motorola nur noch 28,1 Millionen Mobiltelefone absetzen. Damit kann der Handyhersteller mit Ach und Krach den dritten Platz im globalen Mobilfunkmarkt verteidigen. Es droht ein Abrutschen auf Rang vier oder gar fünf.

Artikel veröffentlicht am ,

Im zweiten Quartal 2008 konnte Nokia als Marktführer 122 Millionen Mobiltelefone an den Mann bringen. Als Zweitplatzierter konnte Samsung im gleichen Zeitraum 45,7 Millionen Handykäufer von seinen Produkten überzeugen. Damit liegt Motorola mit 28,1 Millionen verkauften Handys weit abgeschlagen dahinter auf dem dritten Platz. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gingen die Verkaufszahlen um knapp 21 Prozent zurück. Bereits vor einem Jahr kriselte es bei Motorola, aber da konnte der Hersteller immerhin noch 35,5 Millionen Geräte verkaufen.

Stellenmarkt
  1. Cloud Administrator AWS (d/m/w)
    Gutenberg Rechenzentrum GmbH & Co. KG, Hannover
  2. Business Analyst (m/w/d)
    Sollers Consulting GmbH, Köln
Detailsuche

Im Handysegment sind LG und Sony Ericsson dem US-amerikanischen Hersteller ganz dicht auf den Fersen. Massiv bedrängt wird Motorola von LG, die im zweiten Quartal 2008 auf 27,7 Millionen verkaufte Handys kommen. Damit liegt Motorolas Vorsprung gerade einmal bei rund 400.000 Geräten. Den fünften Platz erreichte Sony Ericsson mit 24,4 Millionen abgesetzten Handys und wird Motorola ebenfalls gefährlich. Falls der Einbruch bei den Handyverkäufen von Motorola auch im laufenden Quartal anhält, droht der Abstieg auf den vierten oder gar den fünften Platz hinter Sony Ericsson.

Im zweiten Quartal 2008 verbuchte Motorola überraschend einen geringen Nettogewinn von 4 Millionen US-Dollar (0 Cent je Aktie). Der Gesamtumsatz betrug 8,08 Milliarden US-Dollar, was einen Rückgang von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Die Handysparte blieb weiter defizitär und der Verlust stieg von 332 auf 346 Millionen US-Dollar. Der Handybereich erwirtschaftete nur noch einen Umsatz von 3,3 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz somit um 22 Prozent zurück.

Im Konzernbereich Home- and Network-Mobility wird Ausrüstung für Kabelfernsehen und Mobilfunknetze gefertigt. In diesem Segment stieg der Umsatz um 7 Prozent auf 2,7 Milliarden US-Dollar. Dabei konnte der Gewinn um 28 Prozent auf 245 Millionen US-Dollar gesteigert werden. Die Sparte Enterprise Mobility Solutions legte beim Umsatz um 6 Prozent zu und erwirtschaftete 2 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn lag bei 377 Millionen US-Dollar und legte damit um 24 Prozent zu.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


oldmcdonald 03. Aug 2008

Ich besitze selbst ein A780 - es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber - und...

Jap 31. Jul 2008

"Gratis dazu"? Ist ja nett, für 50€/Monat kann man auch am Wochenende KOSTENLOS...

Das Volk ist... 31. Jul 2008

Und leer seid ihr auch noch. Kauft nur weiter Nokia.

Menschen sind... 31. Jul 2008

Denn es gibt derzeit kein einziges Handy mit... -einem Musikplayer, der mit einem gutem...

TheHeitmann 31. Jul 2008

Ich finds ja echt Klasse. Man braucht hier nur "Apple" in den Raum reinrufen und die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google
Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
Artikel
  1. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  2. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

  3. Kalter Krieg 2.0?: Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe
    Kalter Krieg 2.0?
    Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe

    Die Volksrepublik China soll eine Hyperschallwaffe getestet haben. China dementiert die Vorwürfe aber und sagt, es wäre ein Raumschiff gewesen.
    Eine Analyse von Patrick Klapetz

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /