Ubuntu 8.10 nutzt OpenJDK
Auch jetzt schon können Ubuntu-Nutzer das OpenJDK verwenden. Es befindet sich bei der aktuellen Ubuntu-Version 8.04 aber im "Universe"-Repository. Und das wird von Canonical nicht offiziell unterstützt. Im aktuellen Entwicklungszweig ist OpenJDK nun aber nach "Main" vorgedrungen, womit Anwender Support vom Ubuntu-Team bekommen.
Etwas mehr ändert sich für Paketbetreuer, wie Matthias Klose in einer E-Mail(öffnet im neuen Fenster) erklärt. Auf den Architekturen AMD64, i386 und den stromsparenden Intel-Prozessoren sowie SPARC kommt die Hotspot-VM(öffnet im neuen Fenster) zum Einsatz und auch der JIT-Compiler wird verwendet. Auf IA64 entfällt dieser, so dass Bytecode interpretiert werden muss. Auf PowerPC-Rechnern wird die Cacao-VM(öffnet im neuen Fenster) mit dem entsprechenden JIT-Compiler verwendet.
OpenJDK(öffnet im neuen Fenster) ist die freie Java-Variante, die es gibt, seit Sun Java unter der GPL veröffentlicht hat.



