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Internet Explorer: HTML-5-Canvas-Element kommt auf Umwegen

Microsoft Browser lernt Umgang mit Standards per Plug-in. Das Canvas-Element ist Teil der kommenden HTML-5-Spezifikation. Mit dem Element und JavaScript lassen sich dynamisch Bitmap-Grafiken erstellen. Microsoft selbst ist jedoch nicht daran interessiert, dem Browser den Umgang mit dem Element beizubringen. Damit die fehlende Canvas-Unterstützung die Entwicklung des Webs nicht bremst, arbeitet ein Entwickler daran, sie nachzurüsten.
/ Andreas Sebayang
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In HTML 5 soll das Canvas-Element(öffnet im neuen Fenster) die Nutzung von Plug-ins zum Teil unnötig machen. Nur der Internet Explorer wird voraussichtlich nicht mit dem Element umgehen können. Für den Internet Explorer entwickelt Vladimir Vukicevic deswegen derzeit eine Lösung(öffnet im neuen Fenster) , von der er hofft, sie bis Ende des Jahres 2008 anbieten zu können. Eigentlich experimentiert Vukicevic mit Mozillas Firefox.

Ein paar Beispiele mit Canvas(öffnet im neuen Fenster) in Verbindung mit JavaScript gibt es bei Mozilla. Besonders interessant ist etwa RayCaster(öffnet im neuen Fenster) , eine sehr einfache 3D-Umgebung, die an erste 3D-Shooter erinnert. Gezeichnet mit 2D-Bildern.

Raycaster
Raycaster (00:26)

Noch sind Fragen ungelöst: etwa zur Verteilung der Canvas-Unterstützung, die in den Browser integriert werden muss.

Dass der Internet Explorer die Entwicklung von Techniken blockiert, ist in der Vergangenheit schon öfter der Fall gewesen. Ähnliches ist etwa beim Umgang mit PNG-Dateien passiert. Der Internet Explorer kann in der Version 6 nichts mit Alphakanälen und damit Halbtransparenzen anfangen. Der unitpngfix(öffnet im neuen Fenster) etwa beseitigt Schwächen beim Umgang mit Grafiken im PNG-Format, allerdings ohne dem Nutzer die Installation von Plug-ins abzuverlangen.

 
Video: Raycaster (0:26)

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