Garmins Navigationshandy Nüvifone kommt später
Eine Preisangabe für das Nüvifone wollte Garmin auf Nachfrage von Golem.de noch immer nicht machen. Sowohl auf dem Mobile World Congress als auch auf der diesjährigen Cebit war das Nüvifone nur als Muster zu sehen. Einen lauffähigen Prototyp konnte die Öffentlichkeit bislang nicht in Augenschein nehmen. Daher sind weiterhin nur einige technische Kerndaten zu dem Gerät bekannt; nähere Details liegen nicht vor.
Welche Mobilfunktechnik im Nüvifone zum Einsatz kommt, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Fest steht nur, dass das Gerät eine Kamera besitzen wird, die Geo-Tagging unterstützt, so dass Bilder mit Standortdaten versehen werden. Ferner wird es einen Musik-Player für die Formate MP3 sowie AAC geben und einen HTML-Browser, einen E-Mail-Client sowie einen Instant Messenger. Ansonsten hat der Hersteller bislang vor allem die Funktionen des Navigationsbereichs bekanntgegeben.
Weitere technische Angaben zum Nüvifone liegen bislang nicht vor. Somit bleiben Akkulaufzeiten ebenso unklar wie die Speicherbestückung des Geräts.
Derzeit ist unklar, ob das Nüvifone unter diesem Namen auf den Markt kommen wird. Denn gegen Garmin hatte das US-Telekommunikationsunternehmen Nuvio im Februar 2008 Klage eingereicht . Garmin verstößt demnach mit dem geplanten Nüvifone gegen die Namensrechte von Nuvio. Nuvio besitzt nach eigener Aussage die Rechte an dem Markennamen "Nuvio phones" und der Garmin-Begriff ähnele dieser Marke zu stark. Davon könnten auch Nüvi-Navigationsgeräte von Garmin betroffen sein, die seit langem auf dem Markt sind.
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