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Garmins Navigationshandy Nüvifone kommt später

Markteinführung auf das erste Halbjahr 2009 verschoben

Im ungünstigsten Fall kommt Garmins Nüvifone erst im Juni 2009 in die Läden und die Kunden müssen sich noch ein Jahr gedulden. Der Marktstart des Geräts wurde auf das erste Halbjahr 2009 verschoben. Das Nüvifone kombiniert ein GPS-Navigationsgerät mit Mobilfunktechnik. Mit ihm will Garmin in den Mobilfunkmarkt einsteigen.

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Nüvifone
Nüvifone
Ende Januar 2008 hatte Garmin das Nüvifone für das dritte Halbjahr 2008 angekündigt, musste den Marktstart allerdings bereits auf das vierte Quartal 2008 verschieben. Nun verzögert sich der Marktstart abermals auf das erste Halbjahr 2009. Garmin begründet das damit, dass Netzbetreiber bestimmte Anforderungen an das Gerät gestellt haben, die das Nüvifone bislang wohl nicht erfüllt. Dies soll bis zum Marktstart des Geräts nachgeholt werden.

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Eine Preisangabe für das Nüvifone wollte Garmin auf Nachfrage von Golem.de noch immer nicht machen. Sowohl auf dem Mobile World Congress als auch auf der diesjährigen Cebit war das Nüvifone nur als Muster zu sehen. Einen lauffähigen Prototyp konnte die Öffentlichkeit bislang nicht in Augenschein nehmen. Daher sind weiterhin nur einige technische Kerndaten zu dem Gerät bekannt; nähere Details liegen nicht vor.

Nüvifone
Nüvifone
Auf dem Markt befinden sich einige Mobiltelefone mit GPS-Empfänger und Navigationssoftware, die aber allesamt aus der Mobilfunkecke stammen. Garmin will als Navigationsgerätehersteller mit dem Nüvifone den umgekehrten Weg gehen. So werden die Navigationsfunktionen ein zentraler Bestandteil des Mobiltelefons. Bedient wird es über einen 3,5 Zoll großen Touchscreen, zu dem keine weiteren Daten bekannt sind. Eine Tastatur für Eingaben oder für die Steuerung gibt es nicht.

Welche Mobilfunktechnik im Nüvifone zum Einsatz kommt, ist ebenfalls noch nicht bekannt. Fest steht nur, dass das Gerät eine Kamera besitzen wird, die Geo-Tagging unterstützt, so dass Bilder mit Standortdaten versehen werden. Ferner wird es einen Musik-Player für die Formate MP3 sowie AAC geben und einen HTML-Browser, einen E-Mail-Client sowie einen Instant Messenger. Ansonsten hat der Hersteller bislang vor allem die Funktionen des Navigationsbereichs bekanntgegeben.

Nüvifone
Nüvifone
So wird das Gerät mit Kartenmaterial aus Nordamerika sowie Ost- und Westeuropa angeboten. Wenn das Nüvifone in die Autohalterung gesteckt wird, soll automatisch der Navigationsmodus aktiviert werden. Die Basissoftware des Neulings steckt auch in den normalen Navigationsgeräten von Garmin, wird dann aber um Handyfunktionen ergänzt. Damit lassen sich unter anderem interessante Orte in der Umgebung finden, also etwa Restaurants, Geschäfte, Arztpraxen oder Apotheken.

Weitere technische Angaben zum Nüvifone liegen bislang nicht vor. Somit bleiben Akkulaufzeiten ebenso unklar wie die Speicherbestückung des Geräts.

Derzeit ist unklar, ob das Nüvifone unter diesem Namen auf den Markt kommen wird. Denn gegen Garmin hatte das US-Telekommunikationsunternehmen Nuvio im Februar 2008 Klage eingereicht. Garmin verstößt demnach mit dem geplanten Nüvifone gegen die Namensrechte von Nuvio. Nuvio besitzt nach eigener Aussage die Rechte an dem Markennamen "Nuvio phones" und der Garmin-Begriff ähnele dieser Marke zu stark. Davon könnten auch Nüvi-Navigationsgeräte von Garmin betroffen sein, die seit langem auf dem Markt sind.



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MusicLover 04. Aug 2008

...den bestraft das Leben. Bis zum erscheinen des Nüvifone wird man auch das iPhone...

coredump 31. Jul 2008

Röck dööööööööööt.

Coredump 31. Jul 2008

Ich kann mir schon vorstellen, was das für "Anforderungen der Netzbetreiber sind." Nicht...

Coredump 31. Jul 2008

Ui, gut aufgepasst, Respekt!

ach 31. Jul 2008

In der türkischen sprache wird doch immer viel mit "ü" gesprochen...da weiß man einfach...


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