TDK will Epcos kaufen

Japanischer Elektronikkonzern bietet 1,2 Milliarden für Epcos

Der japanische Elektronikkonzern TDK will die einstige Siemens-Tochter Epcos übernehmen, um so einen führenden Hersteller elektronischer Bauelemente mit starker Präsenz in allen Abnehmerbranchen und Regionen entstehen zu lassen. Die Unternehmen haben dazu ein Business Combination Agreement (BCA) unterzeichnet.

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In einem ersten Schritt will TDK den Aktionären von Epcos ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot unterbreiten. Je Epcos-Aktie bietet TDK 17,85 Euro in bar, was rund 52 Prozent über dem durchschnittlichen Xetra-Schlusskurs der Epcos-Aktie in den letzten drei Monaten vor Bekanntgabe dieser Transaktion und 29 Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom 30. Juli 2008 liegt. Der Kaufpreis insgesamt liegt damit bei 1,2 Milliarden Euro. Einschließlich der Netto-Finanzverbindlichkeiten, Pensionsverpflichtungen und Minderheitenanteile wird Epcos mit 1,4 Milliarden Euro bewertet.

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Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übernahme will TDK sein eigenes Geschäft mit passiven elektronischen Bauelementen ausgliedern und unter dem Dach einer neuen Gesellschaft mit den Aktivitäten von Epcos zusammenführen. Das Unternehmen wird voraussichtlich TDK EP Components KK heißen.

Die Leitung des neuen Unternehmens soll sich aus jeweils drei Repräsentanten von TDK und zwei Repräsentanten von Epcos zusammensetzen. Wesentliche strukturelle Veränderungen innerhalb von Epcos sollen nur mit der Zustimmung aller Geschäftsleitungsmitglieder der neuen Gesellschaft möglich sein.

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