Google will Geld in Start-ups stecken

Risikokapitalsparte soll Zugriff auf neue innovative Technologien bringen

Der Internetkonzern Google plant die Gründung einer eigenen Risikokapitalsparte, die in Start-ups investieren soll. Führen soll den neuen Firmenbereich David Drummond, Chefjustiziar und Senior Vice President für Corporate Development bei Google. Ziel ist es, Zugriff auf neue innovative Technologien zu erhalten.

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Die Wirtschaftszeitung Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf mehrere beteiligte Personen von dem Plan zur Gründung einer Google-Venture-Capital-Sparte. Google habe auch den früheren Unternehmer und Investor William Maris (33) engagiert, der das Projekt zum Laufen bringen soll. Über die Struktur und Finanzstärke von Google Venture ist noch nichts bekannt. Eine endgültige Entscheidung für die Gründung sei zudem noch nicht gefallen, hieß es weiter.

Die Beteiligung von etablierten Firmen an jungen Unternehmen in den USA ist rückläufig. 7 Prozent des Risikokapitals für US-Start-ups kamen im ersten Halbjahr 2008 direkt aus großen Unternehmen. Im Jahr 2007 waren es noch 8,4 Prozent, berichtet die Zeitung unter Berufung auf die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers.

Google hat es bislang eher vorgezogen, Firmen zu übernehmen, statt in sie zu investieren. 100 Millionen US-Dollar hat Google jedoch im Jahr 2005 zusammen mit Goldman Sachs und Hearst in den Powerline-Anbieter Current Communications gesteckt. Über seinen gemeinnützigen Zweig Google.org pumpt der Konzern aus Mountain View, Kalifornien, zudem mehrere hundert Millionen US-Dollar in Projekte für erneuerbare Energiequellen.

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