Abo
  • Services:

IOC akzeptiert Internetzensur in Peking

Rund 20.000 akkreditierte ausländische Journalisten betroffen

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat sich mit der chinesischen Regierung darauf geeinigt, den Internetzugang während der Spiele in China zu zensieren. Das erklärte IOC-Sprecher Kevan Gosper. Bisher hatten die Landesbehörden freien Zugang zum Internet während der XXIX. Olympischen Sommerspiele zugesichert.

Artikel veröffentlicht am ,

Die chinesischen Organisatoren der Olympischen Spiele hatten bereits eingeräumt, dass Onlineangebote zur Falun-Gong-Sekte für die ausländischen Journalisten blockiert werden. Seiten zu diesem "bösartigen Kult" würden von der chinesischen Regierung nicht freigegeben. "Ich wurde darüber informiert, dass einige IOC-Vertreter mit den Chinesen darüber verhandelt haben, dass einige sensible Sites blockiert werden", sagte IOC-Sprecher Kevan Gosper der in Hongkong erscheinenden South China Morning Post in einem Exklusivinterview. Der freie Internetzugang beziehe sich nur auf die Sportberichterstattung. Darauf habe sich der Veranstalter, das BOCOG (The Organising Committee for the Beijing 2008 Olympic Games), mit dem Sportdirektor des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Gilbert Felli, geeinigt, so die Zeitung weiter. Nachrichtenagenturen wie Reuters und Associated Press setzten aber auf "Internetserver im Ausland", berichtet das Blatt.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

"Das Internet ist ein wichtiges und unverzichtbares Recherchemedium für Journalisten", erklärte der Chef des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), Michael Konken. "Die Sperre einzelner Seiten im Netz ist Zensur." Die Arbeitsmöglichkeiten von Journalisten würden "in völlig inakzeptabler Weise eingeschränkt", sagte er nach der Bekanntgabe Gospers. Er erinnerte an ein Dekret von Chinas Premierminister Wen Jiabao vom Dezember 2006, in dem den internationalen Journalisten während der Olympischen Spiele ungehinderte Möglichkeiten der Berichterstattung zugesichert wurden. Der Verband erwarte, "dass sich das IOC nicht zum verlängerten Arm chinesischer Zensurbehörden machen lässt."

Laut der Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) sind rund 20.000 akkreditierte ausländische Journalisten betroffen. Seit gestern ließen sich nach diesen Angaben im olympischen Pressezentrum Seiten der Deutschen Welle, der BBC auf Chinesisch, von Amnesty International und von ROG nicht mehr öffnen. Auch die Onlineausgaben der Hongkonger Tageszeitung "Apple Daily", sowie der taiwanischen "Liberty Times" seien gesperrt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€

Reef 18. Aug 2008

Die EU hat ja auch eine ganz andere Struktur als Wirtschaftsgemeinschaft .. auch wenn...

Reef 18. Aug 2008

Ähm.. davor gehn noch die Amerikaner in Konkurs.. wer finanziert wohl den Irak Krieg...

Tach 01. Aug 2008

Ich auch!

grummelgrumpf 31. Jul 2008

stimmt ...der Mensch hat einen Materialwert zwischen 6 und 7 Euro ;)

grummelgrumpf 31. Jul 2008

Vergiss es, die ehemals vierte Macht im Land ist fett, faul und selbstgefällig geworden...


Folgen Sie uns
       


MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 1

Im ersten Teil unseres Livestreams erklären wir alle neuen Mechaniken von Ravnica Allegiance.

MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 1 Video aufrufen
IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

    •  /