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US-Musiker setzen sich für Netzneutralität ein

Benefiz-CD soll Initiative für Netzneutralität unterstützen

Musiker in den USA setzen sich für Netzneutralität ein. Um ihr Anliegen zu unterstützen, haben sie die Initiative "Rock the Net" gegründet und den Sampler "Rock the Net: Musicians for Net Neutrality" herausgebracht, zu dem 16 Musiker und Bands Songs beigesteuert haben.

"Das Internet funktioniert, weil es allen gehört", schreibt die Initiative "Future of Music Coalition" (FMC) in ihrem Blog. "Die gegenwärtige Struktur des Internets erlaubt es den großen Musikunternehmen ebenso wie dem Künstler, der seine Stücke im Schlafzimmer aufnimmt, unter gleichen technischen Bedingungen zu bestehen." Die FMC, zu deren Gründungsmitgliedern unter anderem Death Cab For Cutie, das Kronos Quartet, Pearl Jam und R.E.M. gehören, hat deshalb die Kampagne Rock the Net gestartet, um sicherzustellen, dass diese gleichen Bedingungen erhalten bleiben.

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Denn die Musiker sehen diese gefährdet: Einige Netzbetreiber erwägen bereits seit längerem, Inhalteanbieter dafür zur Kasse zu bitten, dass sie deren Inhalte überhaupt oder in angemessener Geschwindigkeit über ihre Netze ausliefern. Die FMC befürchtet, dass diejenigen Musiker, die das Geld nicht aufbringen können oder wollen, künftig "in der Kriechspur festsitzen".

Ohne Netzneutralität verlören die Künstler eine wichtige Verbindung zu ihren Fans, und die Fans verlören die Wahlfreiheit, schreibt die FMC, und ruft deshalb den US-Kongress und die Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) auf, die Netzneutralität zu erhalten. Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, hat die FMC den Sampler "Rock the Net: Musicians for Net Neutrality" mit Songs von 16 Künstlern wie Wilco und They Might Be Giants veröffentlicht. Mit den Erlösen der CD, die ab sofort im Handel ist, wird die Kampagne für Netzneutralität unterstützt.

Im Frühjahr 2008 hatten die demokratischen Abgeordneten Edward Markey und Chip Pickering einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Netzneutralität festschreibt, den Internet Freedom Preservation Act. Markey war allerdings im Jahr 2006 schon einmal mit einem vergleichbaren Entwurf am Widerstand der Republikaner gescheitert. Im Jahr 2007 unterstützte das US-Justizministerium das Ansinnen der großen Provider, eine Netzmaut von Websitebetreibern und Inhalteanbietern zu verlangen.

Die FCC hingegen, die von dem Republikaner Kevin Martin geleitet wird, tritt explizit für Netzneutralität ein. Es wird erwartet, dass die Behörde diese Woche Sanktionen gegen den Provider Comcast verhängen wird, weil dieser im Herbst 2007 den Dateitausch über das BitTorrent-Protokoll gesperrt hatte.


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Ja-Sager 30. Jul 2008

Warum? Weil endlich die Leute dafür haften müssen, die dafür sorgen, das Kinderschänder...

/mecki78 30. Jul 2008

Dann wird aber eine Seite hier verarscht. Entweder filtert der Anbieter auf der Content...

. 30. Jul 2008

Weiss jemand mehr? Das grosse pinke T hat doch für die iPhones auch das IPsec-Protokoll...

Coderödler 30. Jul 2008

Entweder bin ich zu versaut, oder warum musste ich jetzt an Jane Birkin und Serge...

Sepps Rache 30. Jul 2008

... ohne Kohle sollen sich alternative Vertriebswege suchen. So einfach ist das! Im...



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