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Mehr Verkehr bei O2: O2 und Telefónica koppeln ihr Netz

Moderne IP-Technologie soll breitbandige Anwendungen ermöglichen. Das Telekommunikationsnetz von O2 und das der Telefónica Deutschland wachsen zusammen: Das Netz soll schneller und leistungsfähiger werden, so dass der Kunde bei O2 in Zukunft breitbandige Angebote nutzen kann, ohne unter dem zunehmenden Datenverkehr zu leiden.
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O2 bindet seine Mobilfunkinfrastruktur für den Transport sämtlicher Daten zwischen den Vermittlungsstellen an das IP-Netz der Telefónica in Deutschland an. An 16 Datenzentren ist das deutsche Mobilfunknetz von O2 mit dem Breitbandnetz von Telefónica verbunden. O2 hat zudem in zwei neue Netzknotenpunke in Hannover sowie Nürnberg investiert und sechs neue Glasfasertrassen von gut 500 km Länge verlegt.

Ziel der Investitionen ist es, neben der schnellen Datenübertragung auch die Qualität des Telekommunikationsnetzes zu erhöhen. Technisch wird dies per MPLS (Multiprotocol Label Switching)(öffnet im neuen Fenster) realisiert. MPLS ermöglicht eine schnellere Verarbeitung eines Pakets durch eine vereinfachte Adressierung. Außerdem können die Netzbetreiber per MPLS beliebige Pfade in ihre Netz festlegen, um den Datenstrom zu lenken. Mit traditionellen Routingprotokollen wie beispielsweise Open Shortest Path First (OSPF) oder IS-IS ist das nicht möglich.

O2 verspricht sich von der Modernisierung geringere Betriebskosten und einen niedrigeren Ressourcenverbrauch.


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