MobileMe bereitete neue Probleme

E-Mail-Funktionen nach langer Wartezeit wieder hergestellt

Es gab erneut Probleme mit Apples MobileMe: Fehlende Termine und Kontakte auf einem iPhone oder iPod touch waren die Folge. Nach langer Wartezeit wurden die Fehler in den E-Mail-Funktionen korrigiert. Nun hofft der Konzern, dass MobileMe keine weiteren Probleme macht.

Artikel veröffentlicht am ,

Für mehrere Stunden funktionierte Anfang dieser Woche die Synchronisation von Terminen und Kontakten zwischen dem MobileMe-Server und einem iPhone oder iPod touch nicht, so dass die Daten auf den Geräten nicht aktuell waren. Das führte aber auch dazu, dass Kalenderdaten und Adressen ganz vom Gerät verschwanden. Diese waren zwar auf dem MobileMe-Server vorhanden, konnten aber vom mobilen Gerät nicht abgerufen werden. Der dafür verantwortliche Fehler ist bereits behoben, teilte Apple mit.

Für die Mehrzahl der Anwender sollen Kontakte und Termine somit wieder ohne Probleme über das iPhone oder den iPod touch abgerufen werden können. In einigen Fällen kann es aber nach Apple-Angaben passieren, dass die Daten nicht wieder automatisch auf den mobilen Begleitern erscheinen.

Dann muss das Gerät neu gestartet werden und die Synchronisation von Terminen sowie Adressen deaktiviert und danach wieder eingeschaltet werden. Anschließend landen alle Daten wieder auf dem iPhone und dem iPod touch, verspricht Apple. Hierbei wird eine Neusynchronisation vorgenommen, die bis zu 15 Minuten Zeit in Anspruch nehmen kann. Betroffene Anwender sollten sich also in Geduld üben.

Geduld mussten auch die MobileMe-Kunden aufbringen, bei denen die E-Mail-Funktionen über mehrere Tage gar nicht funktionierten. Davon sollen nach Anbieterangaben 1 Prozent der Anwender betroffen gewesen sein. Nach einer Wartezeit von elf Tagen schaffte es Apple nun, die Fehler in den E-Mail-Funktionen zu beseitigen.

In einigen Fällen gingen aber auch E-Mails verloren. Das soll E-Mails betreffen, die zwischen dem 16. Juli und dem 22. Juli 2008 an ein entsprechendes MobileMe-Konto versendet wurden. Für alle Kunden gilt: Alle zwischen dem 18. Juli und dem 22. Juli 2008 empfangenen Nachrichten tragen fälschlicherweise das Datum vom 23. Juli 2008. An diesem Tag hat Apple einen neuen Server in Betrieb genommen. In den vollständigen Headerdaten der E-Mails sollen aber die richtigen Datumsangaben zu finden sein.

Nach den zurückliegenden Problemen hofft Apple nun, dass MobileMe keine weiteren Schwierigkeiten macht. Zum Start war der Dienst über mehrere Tage nicht nutzbar und die versprochenen Push-Funktionen wurden beschnitten. Darauf reagierte Apple mit einer Verlängerung der Nutzungsdauer. Zudem wurde Windows-Nutzern ungefragt ein Eintrag mit MobileMe-Einstellungen in die Systemsteuerung geschrieben, wenn sie die aktuelle iTunes-Version installiert haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


puut 31. Jul 2008

zu faul für selbshilfe? da kannste kein Mitleid erwarten sorry, der mußte sein :-) mal...

Blork 31. Jul 2008

Mahlzeit.

dersichdenwolft... 30. Jul 2008

War ne Metapher. Google hilft dir da sicher. Oder MS Live Search. lol

SzeneKenner 30. Jul 2008

:-) Das ist ja der Megaflop. Rofl Maoooo. Apple sollte lieber MP3 Player in bunten Farben...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Energiewende
Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf

IT ist der Game Changer der Energiewende - nur nicht in Deutschland.
Eine Analyse von Gerd Mischler

Energiewende: Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf
Artikel
  1. Disney+, Netflix und Prime Video: Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen
    Disney+, Netflix und Prime Video
    Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen

    Das aktuelle Jahr hat viele Umbrüche im Streamingmarkt erlebt - und nächstes Jahr geht es weiter. Das wird negative Auswirkungen für Anbieter und Kunden haben.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

  2. Mehrjährige Haftstrafe: Betreiber von Deutschland im Deep Web verurteilt
    Mehrjährige Haftstrafe
    Betreiber von Deutschland im Deep Web verurteilt

    Der Verurteilte war Betreiber einer der größten deutschsprachigen Darknet-Plattformen für den Drogenhandel - mit rund 16.000 Benutzern.

  3. Aufkauf der Restaktien: Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen
    Aufkauf der Restaktien
    Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen

    Das Angebot des Investors für die restlichen Anteile liegt vor. Die Software AG trennt sich derweil von zwei Produkten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /