Canonical veröffentlicht Launchpad 2.0
In Launchpad 2.0(öffnet im neuen Fenster) hat Canonical – die Firma hinter der Linux-Distribution Ubuntu – das Versionskontrollsystem Bazaar integriert. Dies soll es vereinfachen, neue Code-Zweige zu erstellen, in denen neue Funktionen entwickelt und erst später wieder in das Hauptprojekt integriert werden können. Die Code-Reviews können über eine Weboberfläche vorgenommen werden.
Hinzugekommen ist außerdem eine Mailinglisten-Funktion für die Projekte. Außerdem enthält Launchpad 2.0 Plug-ins, die unter der GPL verfügbar sind und die Zusammenarbeit mit Projekten ermöglichen, die Bugzilla oder Trac verwenden. Diese Plug-ins sind noch in der Betaphase.
Entwickler können außerdem das neue Restful-API testen. Über dieses können sich Applikationen gegenüber Launchpad authentifizieren und dann Daten in dem System ändern. Eine passende Python-Bibliothek gibt es schon. Auch diese sind jeweils noch in der Betaphase, so dass Interessenten dem Beta-Team beitreten(öffnet im neuen Fenster) müssen.
Launchpad wurde von der Firma Canonical für die Arbeit an ihrer Linux-Distribution Ubuntu geschaffen, wird jedoch nicht nur von den Ubuntu-Programmierern eingesetzt. So nutzen beispielsweise auch die Projekte Zope und Jokosher den Launchpad-Dienst. In den vergangenen zwölf Monaten sollen über 5.000 Projekte hinzugekommen sein. In seinem Vortrag bei der Oscon 2008 kündigte Canonical-Chef Mark Shuttleworth an, Launchpad selbst innerhalb des nächsten Jahres als Open Source zu veröffentlichen(öffnet im neuen Fenster) .



