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Einreise in die USA in Zukunft kostenpflichtig?

Electronic System of Travel Authorisation (ESTA) vorgestellt

Am Montag hat die US-Heimatschutzbehörde ihr neues Programm zur Kontrolle von Flug- und Schiffspassagieren aus Ländern ohne Visumspflicht vorgestellt. Erfasst werden sollen mit ESTA persönliche Informationen und Angaben zur Gesundheit oder zum Drogenmissbrauch.

Artikel veröffentlicht am , Meike Dülffer

Wer als EU-Bürger aus der EU in die USA fliegt, benötigt in der Regel kein Visum. Aber auch EU-Bürger können ein potenzielles Risiko für die nationale Sicherheit der USA darstellen, meint die US-Heimatschutzbehörde. Deshalb will man sogenannte Risikopassagiere möglichst schon vor Antritt der Reise erkennen und ihnen die Einreise verweigern. Aus diesem Grund müssen sich ab dem 12. Januar 2009 EU-Bürger aus Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Portugal, Slowenien, Spanien, Schweden und Großbritannien sowie Bürger aus diversen anderen Staaten spätestens 72 Stunden vor Abreise elektronisch um eine Reiseerlaubnis aus den USA bemühen.

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Für die Erfassung und Verarbeitung der Anmeldungen kommt das am Montag vorgestellte Electronic System of Travel Authorisation (ESTA) zum Einsatz. Das berichtete das Nachrichtenportal EUobserver. Gefordert sind unter anderem persönliche Informationen zum Lebenslauf, zur Gesundheit, zu eventuellem Drogenmissbrauch und zur kriminellen Vergangenheit. Die von ESTA erteilten Genehmigungen sollen zur mehrfachen Ein- und Ausreise innerhalb von zwei Jahren gelten.

Eine Sprecherin der US-Heimatschutzbehörde sagte laut der Nachrichtenagentur AFP, es handle sich bei ESTA nicht um ein kostenpflichtiges Visa-System. Sie erklärte zugleich: "In der Zukunft könnte es eine Gebühr geben."

Mit einer solchen Gebühr würden sich die USA eine lukrative Einnahmequelle verschaffen. Nach offiziellen Angaben der US-Tourismusbehörde sind im Jahr 2000 mehr als 11 Millionen Westeuropäer in die USA geflogen. Sollte für die ESTA-Nutzung in Zukunft eine vergleichbare Gebühr wie für ein Visum erhoben werden (US$ 131), würde das jährliche Mehreinnahmen von rund 750 Millionen US-Dollar bedeuten. [von Robert A. Gehring]



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Tach 01. Aug 2008

Ersteres hoffe ich auch und letzteres ist wishful thinking bar jeder Realität.

Tach 01. Aug 2008

Schließlich muss man hier ja irgendwie den Aufwand bezahlen, die ganzen Terroristen aus...

XYZ 30. Jul 2008

Dein Beitrag wurde, warum auch immer, auf die Trollwiese verschoben. http://forum.golem...

Captain 30. Jul 2008

das gäbe es schon... vielleicht sogar billiger...

Der Onkel 30. Jul 2008

Niemand mag Lehrer!


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