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Pensieve - Gedächtnisassistent von IBM

Software verknüpft mit dem Handy gesammelte Informationen. Mit einer mobilen Software will IBM Menschen helfen, ihre persönliche Informationsflut zu bändigen und sich besser an Namen, Personen, Gespräche und andere wichtige Daten zu erinnern. Dazu speichert "Pensieve" Bild-, Ton- und Textdaten auf mobilen Endgeräten und wertet diese aus.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Software mit Namen "Pensieve" entstand an IBMs israelischem Forschungslabor in Haifa und nutzt assoziative Erinnungstechniken, um Verbindungen zwischen verwandten Informationen herzustellen. So soll Pensieve den Kontext, in dem die Informationen aufgenommen wurden, verstehen und in die Analyse mit einbeziehen können. So sei es möglich, die auf ein Ereignis bezogenen Daten miteinander zu verknüpfen, woraus letztendlich ein persönlicher "Gedächtnisassistent" entstehen soll.

So können Fotos einer Person, ihrer Visitenkarte sowie eine Sprachnotiz mit dem Handy erfasst, dank integriertem GPS-Empfänger mit einer Ortsangabe verknüpft und mit einem Zeitstempel versehen werden. Am PC werden die Informationen dann mittels Zeichen- und Spracherkennung ausgewertet – und mit dem eigenen Adressbuch und Kalender abgeglichen. Die Software kann die Daten so miteinander verknüpfen, dass sie auf unterschiedliche Weise abrufbar sind, nach Zeit, Ort oder Person. So können Kontakte beispielsweise einer bestimmten Konferenz zugeordnet werden.

 
Video: IBMs Gedächtnisassistent Pensieve

IBM sucht nun nach Partnern, die Pensieve in eigene Produkte integrieren wollen.


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