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Nintendo geht gegen Schwarzkopiesystem in Japan vor

R4-System soll wegen unfairen Wettbewerbs aus dem Verkehr gezogen werden. Auch für modulbasierte Spielehandhelds sind Schwarzkopien ein Problem. In Japan will Nintendo die Verbreitung des R4DS verhindern. Das kleine DS-Modul erlaubt es, mit einer MicroSD-Karte neben Homebrew-Software auch Schwarzkopien abzuspielen.
/ Andreas Sebayang
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Wie Reuters(öffnet im neuen Fenster) und Kotaku berichten(öffnet im neuen Fenster) , geht Nintendo zusammen mit 54 weiteren Spieleherstellern in Japan gegen den Import, die Vermarktung und den Verkauf von Hardware vor, die Schwarzkopien auf dem Nintendo DS ermöglicht. Das R4 Revolution for DS (R4DS) genannte System kann eine MicroSD-Karte aufnehmen und von dort Spiele starten. Der Hersteller des in China produzierten R4DS vermarktet das System unter anderem als Lösung für Homebrew-Software.

R4 soll es Nintendo-DS-Nutzern ermöglichen, Spiele aus dem Internet illegal auf das DS zu laden, zitiert Kotaku Nintendo Japan. Als Grundlage für die Verhinderung des Verkaufs und des Imports des Werkzeugs in Japan soll ein Gesetz dienen, das den unfairen Wettbewerb verhindern soll.

Zu den klagenden Firmen gehören neben Nintendo auch weitere Branchengrößen wie Square Enix, Hudson, Bandai Namco, Sega, Capcom, SNK und Taito.


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