Test: Gigabyte M912 - das erste Netbook als Tablet-PC (Upd)

Zuverlässiger, aber spiegelnder Touchscreen
Der größte Anziehungspunkt des M912 ist der Touchscreen. Nicht allein wegen der Funktion als Eingabegerät, sondern auch wegen der Auflösung. 1.280 x 768 Pixel bringt Gigabyte auf 8,9 Zoll Diagonale unter. Beim vorinstallierten Vista Home Basic sind sinnvollerweise schon "Große Schriftarten" eingestellt, so dass Standardanwendungen und Menüs ausreichend groß erscheinen. Bei Anwendungen, deren Schriftgrößen sich nicht skalieren lassen, erscheinen die Zeichen aber sehr klein, dieses Problem tritt jedoch bei allen hochauflösenden Notebookdisplays auf.

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Keine Chance im direkten Sonnenlicht
Keine Chance im direkten Sonnenlicht
Eine Besonderheit des Touchscreens ist jedoch die zusätzliche Digitizer-Folie, welche die Berührungsempfindlichkeit bewerkstelligt. Wie bei den meisten Touchscreens sorgt sie auch beim M912 bei genauem Hinsehen für einen leichten Metallic-Effekt, wenn besonders kräftige und helle Farben dargestellt werden.

Überdurchschnittlich stark ausgeprägt ist jedoch die Spiegelung des Touchscreens. Zwar ist die Oberfläche des Displays selbst leicht aufgeraut, die Digitizer-Folie schimmert aber schon im ausgeschalteten Zustand in einem hellen Grau durch. Dieser Eindruck verstärkt sich im Betrieb noch: Ein echtes Schwarz beherrscht das Display schlicht nicht.

Der Digitizer scheint auch bei nur schwacher Beleuchtung jedes einfallende Licht zu reflektieren, der Benutzer sieht sich auch in Innenräumen bei dunklem Bildschirminhalt stets selbst. Im Freien ist selbst bei bewölktem Himmel und voller Displayhelligkeit kaum etwas auf dem Monitor zu erkennen, in direktem Sonnenlicht strahlt nur der Touchscreen in Silber-Metallic, nicht der Bildschirminhalt.

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Da das Display auch im Dunklen viel zu wenig Kontrast aufweist, ist beispielsweise an Bildbearbeitung mit dem M912 besser nicht zu denken. Das ist besonders schade, weil die hohe Auflösung und die vergleichsweise große Festplatte gerade dazu einladen. Auch bei der Wiedergabe von Filmen stört der geringe Kontrast, dunkle Szenen führen zum Rätselraten ob des nicht mehr auszumachenden Geschehens.

Rückseite des M912, ganz vorne Lautsprecher
Rückseite des M912, ganz vorne Lautsprecher
Ein wenig entschädigen die recht kraftvollen Lautsprecher, die nicht nur Höhen zustande bringen und Dialoge gut verständlich machen. Ganz aufdrehen sollte man sie, wie bei den meisten Netbooks, aber nicht, sonst werden Verzerrungen deutlich hörbar.

Die Tablet-Funktionen
Die Tablet-Funktionen
Als Eingabegerät selbst macht der Touchscreen eine gute Figur. Auch kleine Symbole lassen sich mit einem Stift sicher treffen. Das klappt auch, weil Windows Vista die Tablet-Unterstützung schon mitbringt, anders bei Windows XP benötigt man keine eigene "Tablet Edition". Mit dieser Version von XP ist der Gigabyte-Rechner aber auch erhältlich. In der Installation von Gigabyte fehlen mit Vista jedoch Handschrifterkennung und Gestensteuerung über die so genannten "Flicks".

Hier versteckt Gigabyte den Stift
Hier versteckt Gigabyte den Stift
Benutzt man das M912 als Surf-Tablet, zeigt sich schnell, wo die Stärken des Geräts liegen: In der linken Hand liegt bei Rechtshändern das Gerät, mit der Rechten klickt man auf die Links. Das ist recht komfortabel, zur Not kann man auch die Finger benutzen - oder besser einen Fingernagel, um auch wirklich das Ziel des Klicks zu treffen. Das Display war zumindest in unserem kurzen Test kaum kratzempfindlich.

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vistauser 07. Jan 2009

Also ich hab mir einen 2 GB RAMSTEIN reingetan (selbst nicht direkt ab Werk!) und Vista...

sharky1000 15. Okt 2008

@all Sorry, jetzt muss ich mich entschuldigen. Ich hatte am Anfang des Threads einen...

designgeist 23. Sep 2008

http://www.amazon.de/Hewlett-Packard-Pavilion-tx2050eg-Notebook/dp/B0012IOHQC/

sharky1000 16. Sep 2008

Hi, nachdem ich mir das Gigabyte M912 gegönnt habe, bin ich jetzt auf der Suche nach...



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