Webangebot informiert über Unfallschwerpunkte in den USA
US-Wissenschaftler zeichnen tödliche Unfälle in Google Maps ein
Wissen Sie, wie sicher die Straßen sind, auf denen Sie morgens zur Arbeit oder Ihre Kinder zur Schule fahren? In den USA haben Wissenschaftler ein Internetangebot aufgesetzt, das Verkehrsteilnehmer über Unfallschwerpunkte informiert.
"Wenn Fahrer die Straßen eingeben, die sie normalerweise benutzen, sind sie schockiert, wie viel Blut dort vergossen wird", sagt Tom Horan, Forschungsdirektor am Center for Excellence in Rural Safety (CERS) an der University of Minnesota. Um die Zahl der Unfälle zu verringern und die Straßen sicherer zu machen, haben die Wissenschaftler das Internetangebot SafeRoadMaps.org aufgesetzt.
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SafeRoadMaps.org basiert auf der Weltkarte von Google, in die alle Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang eingetragen sind. Fahrer können sich auf dieser Karte über Unfallschwerpunkte auf ihrem täglichen Arbeitsweg oder vor dem Antritt einer größeren Reise informieren. Dazu geben sie einfach eine Adresse ein und bekommen auf einer Karte die schweren Unfälle im Umkreis angezeigt. Ein Klick auf eine Unfallstelle öffnet ein Fenster mit Details zu dem Unfall selbst, aber auch zu der Straße, damit sich der Fahrer ein Bild von der Situation vor Ort machen kann, etwa über eine gefährliche Kurve oder eine schlecht einsehbare Kreuzung. Außerdem können sich die Fahrer darüber informieren, ob es in dem Staat, in den sie fahren wollen, besondere Bestimmungen gibt, die für mehr Verkehrssicherheit sorgen sollen, wie etwa eine strenge Anschnallpflicht oder Gesetze, die eine besonders aggressive Fahrweise unter Strafe stellen.
Als weitere Zielgruppen für das Angebot betrachten die Wissenschaftler Lehrer und Eltern, die Kinder und Jugendliche auf die Gefahren im Verkehr aufmerksam machen wollen, Fahrlehrer oder Politiker. Eher für diese Nutzer dürfte die Filterfunktion interessant: Sie erlaubt es, Unfälle nach bestimmten Merkmalen zu filtern, beispielsweise nach Jahreszeiten, ob die verunglückten Fahrer Alkohol getrunken hatten oder angeschnallt waren.
Die Forscher stellen sich vor, dass in Zukunft der Blick auf ihre Straßensicherheitskarte ebenso eine Selbstverständlichkeit wird wie der Blick auf die Wettervorhersage. "Eine Wetterkarte teilt mit, wie das Wetter wird", sagt Horan. "Wir glauben, dass sich Reisende auf die gleiche Weise auch über die Sicherheit ihrer Resieroute informieren werden."
Mit dem Angebot, das am 28. Juli 2008 online gegangen ist, wollen die Wissenschaftler in erster Linie über die Sicherheit auf ländlichen Straßen informieren. Obwohl nur gut ein Fünftel der Amerikaner auf dem Land lebt, passieren auf Landstraßen mehr als die Hälfte aller tödlichen Unfälle.
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als sich ständig Nachrichten über Terroranschläge reinzuziehen. Das Risiko durch einen...
Wenn jetzt keiner mehr auf den gefährlichen" Strecken fährt, wird es da auch keine...
Was soll das sein? Der verhunzte Plural eines enorm großen Mitgliedes rechter Parteien?