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Interview: KDE 4 macht Fortschritte

Golem.de im Gespräch mit Aaron Seigo

KDE 4.1 soll die erste Version der neuen KDE-Generation sein, die auch für Endnutzer geeignet ist. Golem.de sprach mit dem KDE-Entwickler Aaron Seigo, der bei Trolltech angestellt ist, über den Fortschritt der Entwicklung.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Golem.de: Welche Reaktionen gab es auf KDE 4.0?

Inhalt:
  1. Interview: KDE 4 macht Fortschritte
  2. Interview: KDE 4 macht Fortschritte

Aaron Seigo auf dem LinuxTag 2008
Aaron Seigo auf dem LinuxTag 2008
Aaron Seigo: Einige waren sehr gespannt und freuten sich darauf, mit KDE 4.0 zu arbeiten. Entwickler begannen ihre Anwendungen zu portieren, Distributoren erstellten Pakete für KDE 4.0. Es gibt einige Unterschiede zwischen KDE 3 und 4, deshalb war es gut, mit der Arbeit beginnen zu können.

Aber es gab natürlich auch die Anwender, die das haben wollten, was wir jetzt als KDE 4.1 veröffentlichen. Es gab also enttäuschte Anwender, die nach einer Endanwenderversion suchten und nicht die Entwicklerversion haben wollten.

Golem.de: Das KDE-Projekt hat häufig darauf hingewiesen, dass KDE 4.0 eine Entwicklerversion ist. Dennoch haben das viele ganz offensichtlich nicht verstanden und ihre Enttäuschung über die Qualität der Version 4.0 geäußert.

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Seigo: So etwas ist schwer verständlich zu machen. Die Zahl unserer Nutzer steigt und verändert sich damit. Die Leute, die heute Linux verwenden, sind nicht mehr so technisch interessiert wie noch vor ein paar Jahren. Sie kennen teilweise Begriffe aus der proprietären Softwarewelt. Sie sind es gewohnt, dass irgendwann eine neue Version erscheint, die sie kaufen und benutzen können. Nicht aber, dass sie selbst Teil eines Entwicklungsprozesses sind.

Nicht jeder hatte verstanden, dass KDE 4.0 für Entwickler gedacht war. Doch wenn sie es ausprobiert haben, haben sie es schnell festgestellt. Die Reaktionen sind mittlerweile anders, weil auch die Nutzer den positiven Fortschritt erkennen. Wir haben ja einige Funktionen zwischendurch von KDE 4.1 zurückportiert, so dass KDE 4.0.4 schon in einem ganz anderen Zustand ist als noch KDE 4.0.0.

Golem.de: Wie zufrieden sind Sie selbst mit dem Fortschritt, den KDE 4 derzeit macht?

Seigo: Ich bin sehr zufrieden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir für neue Funktionen in KDE 4.1 nur vier Monate Zeit hatten und zwischendurch auch noch Updates für KDE 4.0 veröffentlicht haben. Wir haben Programme, die jetzt auch unter Windows und MacOS laufen. Der Plasma-Desktop ist wesentlich reifer. "Folder View" macht den Umgang mit Icons flexibler und so weiter. Wir sind in allem einen Schritt weiter und ich bin wirklich glücklich mit dieser Version.

Interview: KDE 4 macht Fortschritte 
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heikos28 10. Mär 2009

*Pseudoprofis*? Was fuer eine geniale, neuschwachhochdeutsche Wortschoepfung! Genau...

Zu spät schreiber 20. Aug 2008

Das schlimme ist ja, das heute jeder Depp der genug Sprachrohr bekommt sein Gesülze gro...

Kevin Krammer 30. Jul 2008

Meine persönliche Erfahrung sagt nein. Einer unserer umgänglichsten Mitmenschen...

Äh... 30. Jul 2008

Und warum? Und welchen Vorteil sollte das für Firefox haben? Schwätz doch mal deutlich...

lalalulu 29. Jul 2008

Jup openSUSE hat auch zwei Ordner: .kde und .kde4 Also kein Grund zur Panik.


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