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Interview: KDE 4 macht Fortschritte

Golem.de Die KDE-PIM-Programme sind in KDE 4.1 enthalten. Sie nutzen aber noch immer nicht das PIM-Framework Akonadi.

Seigo: Wenn wir alle sechs Monate eine neue KDE-Version freigeben, ist das Zeitfenster, in dem neue Funktionen aufgenommen werden können, sehr klein. Die Kontact-Entwickler haben beschlossen, Kontact so, wie es ist, auf KDE 4.1 zu bringen. Zumindest haben wir so die Möglichkeit, die Software auf all unseren unterstützten Plattformen laufen zu lassen. Und wir haben etwas, mit dem wir weiterarbeiten können. In KDE 4.2 soll dann auch Akonadi verwendet werden. Aber Akonadi ist bereits dabei und wir haben den E-Mail-Client Mailody integriert. Der unterstützt nur Akonadi. Der Entwickler kann sich daher auf die Bedienoberfläche konzentrieren - IMAP ist in Akonadi implementiert.

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Golem.de: KWin in KDE 4.1 bietet mehr Compositing-Effekte als in KDE 4.0. Wie wichtig sind solche grafischen Effekte im Vergleich zu Funktionen wie der Akonadi-Integration?

Seigo: Das hängt davon ab, wer man ist. Wir nutzen es ja nicht nur, um besser auszusehen. Für Anwender mit einer Sehbehinderung können diese Effekte sehr wichtig sein. Wir haben beispielsweise ein Plug-in, um per Tastenkombination den Mauszeiger zu finden oder die Farben zu invertieren und es gibt verschiedene Zoom-Funktionen. Es gibt aber auch andere Effekte, die einen direkten Nutzen haben. Beispielsweise den Fensterumschalter, der alle geöffneten Fenster so präsentiert, wie die Cover-Flow-Ansicht in iTunes. Es gibt also Effekte, die nur zeigen, was möglich ist, Effekte, die die Produktivität steigern und Effekte, die die Barrierefreiheit sichern.

Golem.de: KDE 4.1 hat keine Icons mehr auf dem Desktop. Warum?

Seigo: Traditionell zeigen Desktop-Umgebungen den Inhalt eines Ordners als Symbole an. Die kann man in der Regel ausschalten, doch sie sind nicht flexibel. Man kann nicht den Inhalt von Ordner A anzeigen, wenn man an Projekt A arbeitet und Ordner B wenn man mit Projekt B beschäftigt ist. Beide zusammen kann man auch nicht anzeigen. Wir arbeiten daher mit unseren Widgets. Wir haben die traditionelle Dateimanageransicht abgeschafft - denn der Desktop ist kein Dateimanager. Vielmehr lassen sich darauf Tools sammeln. Wir nutzen nun das Folder-View-Widget, das genauso arbeitet wie jedes andere Widget. Es zeigt beliebige Ordner an und es können mehrere angezeigt werden. Für viele klingt das beängstigend, aber es macht die Arbeit mit dem Desktop viel flexibler. Und in KDE 4.2 wird sich die traditionelle Ansicht auch wieder aktivieren lassen. Es geht schon jetzt, aber dafür muss die Konfiguration noch von Hand geändert werden.

Golem.de: Ist KDE 4.1 nun wirklich für Endanwender geeignet?

Seigo: Auch das hängt davon ab, wer man ist. Ja, KDE 4.1 ist einsatzbereit und auch normale Nutzer können damit arbeiten. KDE 4.0 konnten viele Leute nicht verwenden, jetzt läuft es wesentlich besser. Die großen Fehler wurden beseitigt, es gibt aber auch viele neue Funktionen, die die Arbeit erleichtern. Natürlich wird KDE 4.2 wieder besser sein und 4.3 nochmals. Aber wir sind jetzt an dem Punkt angelangt, an dem Distributoren KDE 4 aufnehmen und ausliefern können. KDE 4.1 ist bereit, die Nachfolge von KDE 3.5 anzutreten. Es gibt durchaus noch Dinge, die in KDE 3.5 funktionieren und die in KDE 4.1 noch nicht möglich sind. Aber für die meisten Nutzer wird dies irrelevant sein.

 Interview: KDE 4 macht Fortschritte

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heikos28 10. Mär 2009

*Pseudoprofis*? Was fuer eine geniale, neuschwachhochdeutsche Wortschoepfung! Genau...

Zu spät schreiber 20. Aug 2008

Das schlimme ist ja, das heute jeder Depp der genug Sprachrohr bekommt sein Gesülze gro...

Kevin Krammer 30. Jul 2008

Meine persönliche Erfahrung sagt nein. Einer unserer umgänglichsten Mitmenschen...

Äh... 30. Jul 2008

Und warum? Und welchen Vorteil sollte das für Firefox haben? Schwätz doch mal deutlich...

lalalulu 29. Jul 2008

Jup openSUSE hat auch zwei Ordner: .kde und .kde4 Also kein Grund zur Panik.



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