• IT-Karriere:
  • Services:

Nokia: Auch Forschungsministerium will Subventionen zurück

Forschungsergebnisse nicht in Deutschland umgesetzt

In den millionenschweren Subventionsstreit um die geschlossene Nokia-Fabrik in Bochum kommt neue Bewegung. Nachdem sich der finnische Konzern mit der Landesregierung auf einen Kompromiss geeinigt hatte, will nun auch die Bundesforschungsministerin 1,3 Millionen Euro plus Zinsen zurück.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, soll Nokia laut einem Schreiben des Ministeriums dem Bund 1,3 Millionen Euro zuzüglich Zinsen erstatten. Mit dem Betrag war ein Forschungsprojekt mit dem Titel DETAILS gefördert worden. DETAILS stand für Hochfrequenz-Design Technologie für präzise analoge IP-basierte Front-End Lösungen in höchstintegrierten Datenübertragungs-Systemen. Forschungsziel waren wieder verwendbare hochintegrierte Hochfrequenz (HF)-Antennenschnittstellen in zukünftigen mobilen Kommunikationssystemen, hieß es auf dem Zukunftsforum Mobiles Internet 2010, das im September 2004 in Königswinter bei Bonn stattfand.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Standorte
  2. Allianz Deutschland AG, Stuttgart

Eine der Bedingungen für die Freigabe der staatlichen Gelder war jedoch die "Verwertung der Forschungsergebnisse in Deutschland". Durch die Schließung der Fabrik in Bochum sei davon nicht mehr auszugehen, zitiert das Magazin aus dem Schreiben der Behörde von Annette Schavan (CDU). Insgesamt hatte die Ministerin für Forschungsvorhaben 4 Millionen Euro aus dem Steuertopf an Nokia ausgegeben. Bei drei Projekten konnte der Weltmarktführer aber glaubhaft machen, dass die Ergebnisse schon umgesetzt waren. Nokia kann jetzt binnen eines Monats den Bescheid anfechten.

Die Rückforderung der Subventionen des Bundeslands Nordrhein-Westfalen an Nokia wird dagegen nicht in voller Höhe fällig. Anfang Juli 2008 hatte Nokia sich lediglich verpflichtet, 20 Millionen Euro und die Erlöse aus dem Verkauf des Werksgeländes an ein Förderprogramm der Landesregierung von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) zu zahlen. Insgesamt sollen aber 60 Millionen Euro geflossen sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,98€
  2. 19.95€
  3. 21,49€
  4. 4,99€

/mecki78 29. Jul 2008

Hab mal im Internet gesucht und auch nichts gefunden. Ich habe nur einen Risikoindex...

Neutronium 29. Jul 2008

Wow - Millionen an Forschungsgeldern werden einem Milliarden-schweren Konzern, der...

blacktux 28. Jul 2008

Naja, gibt ja auch noch andere Verwendungen für alte Handy's: - Bieröffner...

craesh 28. Jul 2008

Hier fragt man sich: Wurde das am interessantesten klingende Akronym zum langweiligen...


Folgen Sie uns
       


E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse - Bericht

Die Ingolstädter Firma E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse. Golem.de hat sich die Umrüstung vorführen lassen.

E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse - Bericht Video aufrufen
Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Definitive Editon angespielt: Das Age of Empires 2 für Könige
Definitive Editon angespielt
Das Age of Empires 2 für Könige

Die 27 Einzelspielerkampagnen sollen für rund 200 Stunden Beschäftigung sorgen, dazu kommen Verbesserungen bei der Grafik und Bedienung sowie eine von Grund auf neu programmierte Gegner- oder Begleit-KI: Die Definitive Edition von Age of Empires 2 ist erhältlich.

  1. Microsoft Age of Empires 4 baut auf Nahrung, Holz, Stein und Gold
  2. Microsoft Age of Empires 4 schickt Spieler ins Mittelalter

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


      •  /