IBM kauft französische Softwarefirma für 215 Millionen Euro
Big Blue will Geschäftsregelsoftware mit seiner SOA-Technologie koppeln
IBM kauft die französische Softwarefirma Ilog für 215 Millionen Euro. Das Unternehmen wurde 1987 gegründet und beschäftigt weltweit 850 Mitarbeiter. Ilog liefert Geschäftsregelsoftware und Dienstleistungen, die IBM mit seiner SOA-Technologie zusammenbringen will.
Der IT-Konzern IBM hat den Kauf der französischen Softwarefirma angekündigt. Die Experten für den Bereich Business Rule Management (BRM) Ilog haben ihren Sitz in Gentilly bei Paris. Ilogs Aufsichtsrat hat der Übernahme bereits zugestimmt. Der Kaufpreis liegt 37 Prozent über dem Schlusskurs der Ilog-Aktie am letzten Freitag.
Mit Geschäftsregelsoftware lassen sich Kundenbeziehungen steuern, indem ein Unternehmen seine wichtigsten Kontakte beispielsweise bei Anrufen oder Rabatten priorisiert. Ilog unterhält eine langjährige Technologie- und Business-Allianz mit IBM. Im Oktober 2006 war Ilog dem IBM "SOA Specialty Program" beigetreten. Das Produkt "Ilog JRules" war zu der Zeit die erste BRM-Anwendung, die in den IBM WebSphere Process Server - das Schlüsselelement in IBMs SOA-Angebot - integrierbar war.
Big Blue hat seit 2003 über 21 Milliarden US-Dollar in 70 Übernahmen ausgegeben. Der größte Zukauf war die kanadische Firma Cognos mit 5 Milliarden US-Dollar im November 2007.
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