MobileMe: E-Mails gingen verloren
E-Mail-Funktion noch nicht vollständig repariert
Seit mehr als einer Woche funktionieren die E-Mail-Funktionen einiger MobileMe-Kunden nicht. Apple gesteht ein, dass dabei sogar E-Mails, die zwischen dem 18. Juli und dem 22. Juli 2008 an die betreffenden MobileMe-Adressen versendet wurden, verloren gehen konnten. Erst ein Teil dieser Kunden kann die E-Mail-Funktionen des Dienstes wieder nutzen.
Nach den andauernden Problemen mit dem MobileMe-Dienst hat sich Apple nun entschieden, mehr Informationen dazu an die Öffentlichkeit zu geben. Auf einer speziellen Statusseite werden MobileMe-Kunden nun über die aktuellen Fortschritte bei der Fehlerbehebung informiert. Von den E-Mail-Ausfällen sind nach Apple-Angaben nur etwa 1 Prozent der Kunden betroffen. Diese haben dann allerdings keinerlei Möglichkeit, ihre E-Mails abzurufen, die sie an die MobileMe-Adresse erhalten haben.
Seit mehr als einer Woche besteht das Problem und noch ist der Fehler nicht komplett beseitigt. Bis zum 27. Juli 2008 konnte Apple nur für etwa 40 Prozent der betroffenen Nutzer die E-Mail-Funktionen wieder komplett aktivieren. Immerhin soll bei allen Kunden der Zugriff über das Webinterface wieder funktionieren. Bis zum 1. August 2008 erhalten auch die verbleibenden Kunden wieder vollen E-Mail-Zugriff, verspricht der Konzern. Trotz der langen Wartezeit beteuert Apple, dass die Wiederherstellung dieser Funktion höchste Priorität habe.
In einigen Fällen gingen aber auch E-Mails verloren. Das soll nach aktuellen Informationen einige E-Mails betreffen, die zwischen dem 18. Juli und dem 22. Juli 2008 an ein entsprechendes MobileMe-Konto versendet wurden. In einer früheren Mitteilung war vom 16. Juli bis 18. Juli 2008 die Rede. Für alle Kunden gilt: Alle zwischen dem 18. Juli und dem 22. Juli 2008 empfangenen Nachrichten tragen fälschlicherweise das Datum vom 23. Juli 2008. An diesem Tag hat Apple einen neuen Server in Betrieb genommen. In den vollständigen Headerdaten der E-Mails sollen aber die richtigen Datumsangaben zu finden sein.
Erstmals äußert sich Apple auch zu den Ursachen für die Ausfälle und Probleme des Dienstes. Demnach hätten mehr Nutzer den Dienst verwendet, als der Konzern erwartet hatte. Unter dieser Last brachen die Server zusammen und waren über mehrere Tage nicht erreichbar. Seitdem wurde die Serverkapazität erhöht und die Software wurde für eine besser Skalierung optimiert. Dabei wurden mehr als 70 Programmfehler beseitigt. Einer davon betraf die Synchronisation von Verzeichnissen per IMAP, so dass die Daten nicht aktualisiert wurden.
Kein Wort verlor Apple dazu, weshalb die versprochenen Push-Funktionen beschnitten wurden. Zumindest auf den Dienstausfall reagierte Apple: Die Nutzungsdauer wurde für alle Kunden um 30 Tage verlängert. Außerdem zog sich Apple Kritik zu, weil Windows-Nutzern ungefragt ein Eintrag mit MobileMe-Einstellungen in die Systemsteuerung geschrieben wurde, wenn sie die aktuelle iTunes-Version installiert haben.
Apple verspricht weitere Informationen für Anfang dieser Woche.
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HA, HA!!
typische reaktion eines dümmlichen fanboys. apple baut scheisse, nicht ganz so dumme user...
Jau, des wuis I. Was aber im Eindruck als Ergebnis hängenbleibt ist die Message: Apple...
Nur scheint die "normale" PC-Hardware qualitativ hochwertiger zu sein. Versucht da...