KDE 4.1 - neue Desktop-Generation für alle?

Programme teilweise auf Windows und MacOS X portiert

Das KDE-Projekt hat KDE 4.1 wie geplant veröffentlicht. War KDE 4.0 noch für Entwickler gedacht, soll KDE 4.1 reif genug sein, um von Endanwendern als Desktop-Oberfläche benutzt zu werden. Ein paar der Anwendungen funktionieren jetzt auch unter MacOS X und Windows.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

KDE 4.1
KDE 4.1
Ein halbes Jahr haben die Entwickler nach der Freigabe von KDE 4.0 an dessen Nachfolger gearbeitet. Vor allem wurden Fehler bereinigt, die seit KDE 4.0 aufgefallen sind. Aber es wurden auch weitere der umfangreichen Pläne für KDE 4 umgesetzt. So soll KDE 4.1 auch die erste Version für Endanwender sein. KDE 4.0 richtete sich noch ausschließlich an Entwickler, was angesichts der Versionsnummer durchaus zu Verwirrungen führte.

Technisch setzt KDE 4.1 auf Qt 4.4. KDE 4.0 basierte noch auf Qt 4.3. Dieser Schritt war vor allem für den neuen Desktop "Plasma" wichtig. Denn für die dafür verfügbaren Widgets ergeben sich dank Qt 4.4 neue Möglichkeiten. Zudem enthält Qt 4.4 die HTML-Rendering-Engine Webkit. Die KDE-Entwickler können diese also direkt ansprechen. Daher lassen sich nun Dashboard-Widgets aus MacOS X verwenden.

Konqueror
Konqueror
Eine Änderung an Plasma fällt sofort auf: Es gibt in KDE 4.1 keine Symbole mehr auf dem Desktop. Solche Icons liegen normalerweise in einem bestimmten Ordner unterhalb des persönlichen Heimatverzeichnisses und werden von dort für die Anzeige auf dem Desktop ausgelesen. Dies passiert bei KDE 4.1 nicht mehr. Wer die Symbole vermisst, kann aber das Folder-View-Applet benutzen. Das zeigt dann die Inhalte eines beliebigen Ordners an. Und darin können natürlich auch Verknüpfungen liegen. In KDE 4.2 soll sich das optisch nicht mehr so vom Desktop abheben wie es derzeit noch der Fall ist.

In KDE 4.1 ist nun Akonadi enthalten, das eine einheitliche Schnittstelle für PIM-Daten bietet. Das Framework verwaltet sowohl Datenquellen als auch die Daten selbst. Akonadi kümmert sich also nicht nur um den Zugriff auf Quellen wie IMAP-Server, sondern auch um Kontakte und bietet all diese Informationen den Anwendungen an. Für diese ist es also irrelevant, ob beispielsweise Kontakte lokal gespeichert sind oder auf einem Groupware-Server liegen.

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KDE 4.1 - neue Desktop-Generation für alle? 
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abcxx 13. Aug 2008

Musst Du uns hier Deine Meinung aufnötigen? Wenn Du eh nur stumpf Deinen Käse absondern...

id 05. Aug 2008

DauBasher: You sir are an idiot. I hate people like you.

Christian... 05. Aug 2008

Da gibts nen ganz einfachen Trick: Nicht installieren ;) Mach ich auch meist so

Christian... 05. Aug 2008

Ich würd ja gern mal wissen ob Du das auch einem der Designer, die da viel Arbeit rein...



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