Abo
  • Services:

KDE 4.1 - neue Desktop-Generation für alle?

Mailody
Mailody
Akonadi liest und schreibt asynchron. Während des Datenzugriffs wird das jeweilige Programm dadurch nicht blockiert. Außerdem können Änderungen an Online-Daten so durchgeführt werden, selbst wenn keine Internetverbindung besteht. Beim nächsten Verbindungsaufbau synchronisiert Akonadi die Daten automatisch.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Ditzingen
  2. Ecclesia Holding GmbH, Detmold

Auch wenn Akonadi in KDE 4.1 nun enthalten ist und sich der Daten-Server starten lässt - ein Haken bleibt. Die KDE-PIM-Programme nutzen es nämlich noch nicht. Einzig das enthaltene IMAP-E-Mail-Programm Mailody greift bereits auf den Akonadi-Server zu.

Immerhin ist die Portierung der KDE-PIM-Programme rechtzeitig für KDE 4.1 fertig geworden. Unter KDE 4.0 mussten noch die Programme aus KDE 3.5 genutzt werden. KMail, KOrganizer und Konsorten sind nun also in neuen Versionen Teil von KDE und wurden stellenweise aufpoliert. So bietet KMail die Möglichkeit, Anhänge direkt aus dem E-Mail-Editor heraus zu bearbeiten und KOrganizer verfügt über einen Rich-Text-Editor für Ereignisse. Das neue Akonadi-Framework werden diese Programme aber wohl erst ab KDE 4.2 nutzen. Gleiches gilt für den weiter verbesserten Instant Messenger Kopete. Der wird erst mit KDE 4.2 auf die Kombination aus Decibel und Telepathy setzen. Dann sind, ebenso wie bei Akonadi und den PIM-Programmen, die relevanten Protokolle nicht mehr im Client selbst implementiert. Zum einen müssen sich so die Kopete-Entwickler nicht mehr darum kümmern und zum anderen gibt dies weiteren Programmen die Möglichkeit, auf diese Basis zu setzen, anstatt selbst erneut die Protokolle zu implementieren.

Dolphin
Dolphin
Weiterentwickelt wurde auch der Dateimanager Dolphin, der erste Teile des semantischen Desktops Nepomuk enthält. Nepomuk soll künftig für Metadaten auf dem KDE-Desktop zuständig sein, angefangen bei Schlagworten und Bewertungen, über Metadaten, die aus Dateien extrahiert werden, bis hin zu Metadaten, die von Applikationen automatisch generiert werden. Dabei setzen die KDE-Entwickler auf das Resource Description Framework (RDF) zur Speicherung und Verarbeitung der Metadaten mit dem Ziel, alle Metadaten kategorisiert in klaren Ontologien abzubilden, so dass sie von Software leicht genutzt werden können. Den Anfang machen Tags in Dolphin. Aber auch in die Desktop-Suche Strigi wird Nepomuk integriert sein. Diese Kombination soll dann Teil von KDE 4.2 sein.

Der Browser Konqueror kann auf Wunsch noch immer für die Dateiverwaltung genutzt werden. Sein Hauptzweck liegt aber seit KDE 4.0 auf der Browserfunktion. Dafür erhielt er eine Sitzungverwaltung, so dass sich geöffnete Tabs speichern und auf Wunsch wieder herstellen lassen.

Neu ist der Videoplayer Dragon Player, der zu KDE-3-Zeiten als Codeine bekannt war. Er ist vor allem auf Einfachheit getrimmt, was sich besonders in der auf das Nötigste beschränkten Oberfläche widerspiegelt. Der Dragon Player kann Untertitel anzeigen und bietet ein paar Anzeigeoptionen wie Helligkeit und Kontrast.

 KDE 4.1 - neue Desktop-Generation für alle?KDE 4.1 - neue Desktop-Generation für alle? 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 53,99€ statt 69,99€
  2. (-40%) 23,99€
  3. 31,49€
  4. 20,99€ - Release 07.11.

abcxx 13. Aug 2008

Musst Du uns hier Deine Meinung aufnötigen? Wenn Du eh nur stumpf Deinen Käse absondern...

id 05. Aug 2008

DauBasher: You sir are an idiot. I hate people like you.

Christian... 05. Aug 2008

Da gibts nen ganz einfachen Trick: Nicht installieren ;) Mach ich auch meist so

Christian... 05. Aug 2008

Ich würd ja gern mal wissen ob Du das auch einem der Designer, die da viel Arbeit rein...

PolitikerNEU 30. Jul 2008

Selbst wenn das so wäre - zumindest die KDE-Programme gibt es ja auch, seit dieser...


Folgen Sie uns
       


Infiltrator Demo mit DLSS und TAA

Wir haben die Infiltrator Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti mit DLSS und TAA ablaufen lassen.

Infiltrator Demo mit DLSS und TAA Video aufrufen
Pixel 3 und Pixel 3 XL im Hands on: Googles Smartphones mit verbesserten Kamerafunktionen
Pixel 3 und Pixel 3 XL im Hands on
Googles Smartphones mit verbesserten Kamerafunktionen

Google hat das Pixel 3 und das Pixel 3 XL vorgestellt. Bei beiden neuen Smartphones legt das Unternehmen besonders hohen Wert auf die Kamerafunktionen. Mit viel Software-Raffinessen sollen gute Bilder auch unter widrigen Umständen entstehen. Die ersten Eindrücke sind vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. BQ Aquaris X2 Pro im Hands on Ein gelungenes Gesamtpaket mit Highend-Funktionen

Lichtverschmutzung: Was Philips Hue mit der Tierwelt im Garten macht
Lichtverschmutzung
Was Philips Hue mit der Tierwelt im Garten macht

LEDs für den Garten sind energiesparend und praktisch - für Menschen und manche Fledermäuse. Für viele Tiere haben sie jedoch fatale Auswirkungen. Aber mit einigen Änderungen lässt sich die Gartenbeleuchtung so gestalten, dass sich auch Tiere wohlfühlen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Play und Signe Neue farbige Philips-Hue-Leuchten für indirektes Licht
  2. Smart Home Weitere Hue-Leuchten fürs Badezimmer vorgestellt
  3. Badezimmerspiegel Philips Hue kommt ins Bad

Xilinx-CEO Victor Peng im Interview: Wir sind überall
Xilinx-CEO Victor Peng im Interview
"Wir sind überall"

Programmierbare Schaltungen, kurz FPGAs, sind mehr als nur Werkzeuge, um Chips zu entwickeln: Im Interview spricht Xilinx-CEO Victor Peng über überholte Vorurteile, den Erfolg des Interposers, die 7-nm-Fertigung und darüber, dass nach dem Tape-out der Spaß erst beginnt.
Ein Interview von Marc Sauter

  1. Versal-FPGAs Xilinx macht Nvidia das AI-Geschäft streitig
  2. Project Everest Xilinx bringt ersten FPGA mit 7-nm-Technik

    •  /