Angetestet: Motozine ZN5 von Motorola mit 5-Megapixel-Kamera

Motozine ZN5
Die Tastatur des Handys ist eine flache Ebene, die Tasten sind nicht voneinander abgesetzt. Die einzelnen Ziffern beziehungsweise Buchstaben erfühlt man nur durch hervorstehende kleine Noppen. Das Tippen ist daher gewöhnungsbedürftig und wenig komfortabel. Hinzu kommt, dass der Druckpunkt des Prototypen zwar gut ist, der Nutzer jedoch verhältnismäßig fest drücken muss, bevor die Tastatur anspricht. Der 5-Wege-Navigator lässt sich gut bedienen - auch ohne dass der Nutzer hinschaut. Er reagiert flüssig und durch seine scharfe Kante ist er gut zu spüren. Das Menü ist in neun Ordner aufgeteilt, der Nutzer findet die Menüpunkte nach einer kurzen Einarbeitungszeit ohne große Mühe.

Motozine ZN5
Das Handy ist mit 115 x 50 x 13 mm ziemlich groß und mit 107 Gramm auch verhältnismäßig schwer. Die Akkulaufzeiten scheinen vielversprechend: So soll der Akku im Standby-Betrieb gut 19 Tage durchhalten, Gespräche dürfen bis zu 5 Stunden am Stück dauern. Diese Werte werden natürlich unter Idealbedingungen gemessen und im Alltag selten erreicht.
Zum Browsen steht ein HTML-Browser zur Verfügung. Ferner unterstützt das Handy Instant Messaging und bietet einen E-Mail-Client. Ein Organizer hilft mit Kalender, Adressbuch und Notizen beim Ordnunghalten. Für Unterhaltung sorgen ein UKW-Radio und ein Musikabspieler, der neben MP3- auch WMA-Dateien abspielen soll. Videos werden in Form von MPEG4 und H.263 akzeptiert. Das Motozine ZN5 funkt auf den vier GSM-Frequenzen 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und es werden EDGE sowie GPRS der Klasse 12 unterstützt. Außerdem bietet das Mobiltelefon WLAN 802.11b/g/i.
Das Motozine ZN5 soll im September 2008 für 349 Euro in den Handel kommen. Der Preis gilt ohne Abschluss eines Mobilfunkvertrags.
Fazit:
Motorola hat lange gebraucht, um ein modernes Fotohandy zu präsentieren, doch das Ergebnis bringt ein paar feine Funktionen, wie etwa die selbstauslösende Panoramafunktion und die vielen Einstellmöglichkeiten. Die Bildqualität der eingebauten Kamera reicht für dokumentarische Zwecke aus, kann eine Digitalkamera aber nicht ersetzen. Die Bedienung des Handys ist weder besonders intuitiv noch besonders verwirrend. Insgesamt liegt das Handy gut in der Hand, auch wenn es ziemlich schwer ist. Man vermisst allerdings HSDPA-Unterstützung. Dieser Mangel wird durch die WLAN-Funktion etwas abgefangen.
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Das starke Rauschen ist nicht verwunderlich. Die beiden Bilder sind mit ISO 640 und 800...
Hallo golem, ich gehe davon aus, dass das Objektiv (engl. "Lens") selbst bei einem Handy...