Angetestet: Motozine ZN5 von Motorola mit 5-Megapixel-Kamera

Testfoto Makro
Beim Weißabgleich lassen sich mehrere Möglichkeiten einstellen, der automatische Abgleich funktionierte dabei im Kurztest am besten, betonte Bilder aber zu bläulich. Außerdem kann der Nutzer einen Makromodus einstellen, um beispielsweise Text oder eine Visitenkarte zu fotografieren. Die maximale Auflösung der Kamera beträgt 2.560 x 1.920 Bildpunkte. Die Fotos sind kräftig in den Farben, die Farbtöne gut getroffen und die Schärfe bei Makroaufnahmen ist ziemlich hoch. Allerdings rauschen die Bilder bei schwachen Lichtverhältnissen stark. Für Fotos im Format von 10 x 15 cm reicht die Qualität in vielen Fällen aus und entspricht Digitalkameras mit CMOS-Sensor in der untersten Preisregion.
Ist ein Foto geschossen worden, erscheinen auf der Zifferntastatur zwischen den einzelnen Zahlen noch zwei Schnellzugriffsfunktionen. Motorola nennt dies Mode Shift- zur jeweils aktiven Anwendung werden häufig genutzte Funktionen eingeblendet. Im Falle der Kamera gelangt der Nutzer via Mode Shift entweder direkt in die Bildergalerie zur Ansicht der Fotos oder wählt die Kodak-Gallery, wo er seine Werke ins Internet transferieren kann. Bei dem deutschen Modell sollen laut Motorola auch andere Bilderdienste wie beispielsweise Flickr anwählbar sein. Da das Mobiltelefon weder HSDPA noch UMTS unterstützt, können Daten wahlweise über EDGE, GPRS oder WLAN übertragen werden.

Motozine ZN5
Zudem können Fotos auf einem Fernseher gezeigt werden, da das Handy mit einem TV-Ausgang ausgestattet ist. Tauschen lassen sich Fotos auch über Bluetooth 2.0. Darüber lassen sich Fotos auch mit entsprechenden Druckern direkt vom Handy aus zu Papier bringen.
Als Sucher dient ein 2,4 Zoll-Display mit bis zu 262.144 Farben und einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln, das Inhalte und Fotos scharf abbildet. Wie sonnenlichtauglich das Display ist, konnten wir leider nicht testen. Alle Fotos und sonstigen Inhalte können auf dem großzügig bemessenen internen Speicher von 350 MByte abgelegt werden. Zusätzlich lässt sich das Handy noch mit einer Micro-SD-Karte um bis zu 4 GByte erweitern. Ärgerlich ist, dass die Speicherkarte nicht im laufenden Betrieb ausgetauscht werden kann, da der Steckplatz gut versteckt unter dem Akku sitzt.
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Das starke Rauschen ist nicht verwunderlich. Die beiden Bilder sind mit ISO 640 und 800...
Hallo golem, ich gehe davon aus, dass das Objektiv (engl. "Lens") selbst bei einem Handy...