Open Web Foundation gegründet

Heimat für von der Community entwickelte Spezifikationen im Webumfeld

Die neu gegründete Open Web Foundation (OWF) soll Spezifikationen im Webumfeld, die von der Community entwickelt werden, eine Heimat bieten. Nach dem Vorbild der Apache Software Foundation sollen Methoden, die bei Open Source gut funktionieren, aufgegriffen werden, um die Zahl neu entstehender Spezial-Stiftungen zu reduzieren.

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Die Open Web Foundation folgt dem Modell der Apache Software Foundation und will einen einfachen Rahmen für Gemeinschaften bieten, die versuchen, den rechtlichen Anforderungen zur Entwicklung einer breit genutzten Spezifikation gerecht zu werden. Die Idee entstand im Rahmen der Gründung der OpenID Foundation, als sich zeigte, wie schwer es sein kann, die Bedürfnisse von Unternehmen und Individuen unter einen Hut zu bringen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen im Rahmen der Open Web Foundation anderen zur Verfügung gestellt werden, um sicherzustellen, dass eine Spezifikation nicht dazu genutzt werden kann, dass Beteiligte sich gegenseitig verklagen.

Zugleich soll die Open Web Foundation den Trend zu immer neuen, hoch spezialisierten Stiftungen für einzelne Spezifikationen brechen, und die Anstrengungen in diesem Bereich bündeln. Wer sich wie an der Stiftung beteiligen kann, soll in den kommenden Wochen öffentlich diskutiert werden. Bis dahin ist jeder eingeladen, Spezifikationen vorzuschlagen, die im Rahmen der Stiftung entwickelt werden sollten.

Dabei soll sich die Open Web Foundation ausschließlich mit der Entwicklung von Spezifikationen beschäftigen und keinen Code schreiben. Dafür gebe es ausreichend andere Orte, so Scott Kevton, Vorsitzender der OpenID Foundation und einer der OWF-Gründer. Angekündigt wurde die Stiftung von David Recordon (Six Apart). Neben den beiden beteiligen sich unter anderem Joi Ito, Tim O'Reilly sowie die Unternehmen Facebook, Google, MySpace und Yahoo an der Stiftung.

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