Schneller Tippen auf dem iPhone

Von Buchstabe zu Buchstabe fahren und weniger Fehler machen

Das US-Unternehmen Shape Writer hat eine Möglichkeit entwickelt, das Tippen von Texten auf dem iPhone zu beschleunigen und Tippfehler zu minimieren. Die Idee: Es wird nicht mehr jeder Buchstabe einzeln getippt, sondern eine Verbindungslinie von Buchstabe zu Buchstabe gezogen. Am Ende des Liniengewirrs ergibt sich das Wort.

Artikel veröffentlicht am , yg

Wenn der Nutzer einzeln Buchstaben auf der Bildschirmtastatur des iPhones tippt, besteht die Gefahr, dass er den Buchstaben nicht exakt trifft und es zu Fehlern kommt. Um die Fehlerrate zu reduzieren, hat Shape Writer das Schreiben modifiziert: Der Nutzer muss nicht genau den Buchstaben treffen, sondern die Buchstaben verbinden. Jeder erfasste Buchstabe wird farbig markiert, die Buchstaben werden dabei mit einer Art Faden verbunden. Ist das Wort fertig getippt, sieht der Farbfaden aus wie ein Wollknäuel. Großschreibung erfolgt durch das Antippen der Taste für die Großschreibung (englisch "case").

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter (m/w/d) - Planung und Betrieb des Kommunikationsnetzes
    Universität Hamburg, Hamburg
  2. Mitarbeiter Technischer Kundensupport - Installation (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, Lübeck
Detailsuche

Doppelte Buchstaben erkennt der Writing Pad anhand der Texterkennung, die hinterlegt ist. Sollte die Software ein Wort einmal nicht genau identifizieren, macht sie mit Hilfe der integrierten Texterkennung passende Vorschläge. Außerdem kann die Software neue Vokabeln lernen: Dazu muss der Nutzer einmal das Wort Buchstabe für Buchstabe eintippen und dann die Leertaste ("space") drücken. Das Wort wird zusätzlich zu den bereits in der Wörterbibliothek enthaltenen 60.000 Begriffen gespeichert, beim nächsten Mal erkennt die Software das Wort, wenn der Nutzer mit dem Finger von Buchstabe zu Buchstabe fährt.

Golem.de hat die Software kurz getestet: Die Oberfläche von Writing Pad sieht etwas altbacken aus, ist aber intuitiv zu bedienen. Es bedarf einer kurzen Eingewöhnungszeit, um seine Texte mit der Shape-Writer-Methode einzugeben. Dann aber geht das Tippen viel flotter, als wenn jeder Buchstabe einzeln getroffen werden muss. Das hat den Grund, dass der Finger ungenauer landen kann, das Wort jedoch trotzdem richtig erkannt wird.

Eigentlich wäre es also eine schöne Software, die vor allem Erleichterung für Anwender bringt, die viele E-Mails auf dem iPhone tippen. Doch es gibt zwei große Haken: Erstens unterstützt Writing Pad ausschließlich den E-Mail-Client. Kurzmitteilungen, Termine oder Notizen lassen sich damit nicht eingeben. Und zweitens gibt es die Software derzeit nur für Englisch.

Golem Akademie
  1. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
  2. Microsoft Dynamics 365 Guides mit HoloLens 2: virtueller Ein-Tages-Workshop
    16. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Writing Pad steht im Apple App Store kostenlos als Download zur Verfügung. Auf der Homepage von Shape Writer ist auch eine Version für die Android-Plattform angekündigt. Weitere Sprachversionen soll es ebenfalls geben, allerdings gibt es auch dafür noch keine Terminangaben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ABE 11. Sep 2008

Ein drittel der Liste bezieht sich auf Sachen die mit der FW 2.0 geändert worden sind...

Ty 10. Sep 2008

Diese lustigen Leute, die hier ihren Unmut über die Texte hier zum Ausdruck bringen...

Ty 10. Sep 2008

Dem ist nichts hinzuzufügen! Naja für den Autor der tollen Bewertung der Texteingabe des...

Ty 10. Sep 2008

Wenn euch das alles nicht interessiert, dann lest es nicht und quält UNS Interessierte...

author 17. Aug 2008

Wie recht Sie haben! Die Tastatur ist eine Katastrophe. Wer ohne Tippfehler auch nur...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sam Zeloof
Student baut Chip mit 1.200 Transistoren

In seiner Garage hat Sam Zeloof den Z2 fertiggestellt und merkt scherzhaft an, Moore's Law schneller umgesetzt zu haben als Intel selbst.

Sam Zeloof: Student baut Chip mit 1.200 Transistoren
Artikel
  1. Xbox Cloud Gaming: Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden
    Xbox Cloud Gaming
    Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden

    Call of Duty, Fallout oder Halo: Neue Spiele bequem am Business-Laptop via Stream zocken, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist auch nicht wahr.
    Ein Erfahrungsbericht von Benjamin Sterbenz

  2. IBM: Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft
    IBM
    Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft

    Mit Francisco Partners greift eine große Investmentgruppe zu, das Geschäft mit Watson Health soll laut IBM darunter aber nicht leiden.

  3. Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
    Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
    "Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

    Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
    Ein Praxistest von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /