Handydaten-Backupdienst Zyb bleibt offen für alle

Auch nach Vodafone-Übernahme weiter Zusammenarbeit mit Konkurrenz

Zyb bleibt nach der Übernahme durch Vodafone offen für konkurrierende Mobilfunkbetreiber, sagte Firmenmitbegründer Tommy Ahlers im Gespräch mit Golem.de. Zyb ist ein Backup-Dienst für Handydaten und Social Networking. Vodafone hatte das dänische Startup Mitte Mai 2008 für 31,5 Millionen Euro geschluckt und in die Internet-Services-Sparte eingegliedert.

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Ein Dienst wie Zyb sei nur sinnvoll, wenn man weiter für andere Netzbetreiber offen bleibe, meint Ahlers. "Die Mobilfunkindustrie bewegt sich. Sie mussten sich öffnen, waren zum Umdenken gezwungen. Sie machen so einfach mehr Umsatz", erklärte Ahlers Golem.de. Jeder Netzbetreiber mache mit Datendiensten mehr Umsatz. Gegenwärtig hat Zyb laut Angaben des Gründers circa 300.000 Nutzer, die in der Mehrheit 18 bis 30 Jahre alt sind.

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Mit Zyb können Handydaten gesichert und für den Onlinezugriff auf Kontakte und Kalender verfügbar gemacht werden. Durch den Zukauf von Imity im April 2008 hatte sich Zyb mehr Technologie für mobiles Social Networking ins Haus geholt. Über Bluetooth können die Anwender sehen, an welchem Ort sich ihre Kontakte gerade befinden. Für Freunde lassen sich auch Twitter-, und Facebook-Einträge anzeigen, um sich über Freizeitaktivitäten auszutauschen und den gegenwärtigen Aufenthaltsort mitzuteilen. Ein Wechsel der Handynummer soll automatisch in das Zyb-Adressbuch übernommen werden.

"Wir wollen uns nicht ändern", so Ahlers auf die Frage, wie sich die Übernahme durch Vodafone ausgewirkt hat. "Vielleicht aber doch ein bisschen", schränkt er dann ein. "Früher waren wir uns nicht immer ganz sicher, ob der von uns eingeschlagene Weg zum Erfolg führt." Doch mit Vodafone und seinen 269 Millionen Nutzern im Rücken habe sich die Ausgangsbasis eindeutig verbessert.

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