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Intels Mobil-Linux setzt auf Fedora statt auf Ubuntu

Moblin 2.0 soll in den kommenden Wochen erscheinen. Intels Linux-Distribution für Netbooks und andere mobile Geräte basiert künftig auf Fedora. Zuvor bildete Ubuntu die Basis. Es sei eine technische Entscheidung gewesen, heißt es.
/ Julius Stiebert
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Moblin wurde erstmals im Sommer 2007 vorgestellt . Die Linux-Distribution wurde speziell für die Mobile-Internet-Device-Platform gestaltet und im Laufe der Zeit auch an die neuen Mini-Notebooks mit Atom-Prozessor angepasst. Moblin 2.0 soll in wenigen Wochen erscheinen und die Linux-Distribution Fedora als Basis verwenden, berichtet The Register(öffnet im neuen Fenster) von der Oscon 2008.

Zuvor wurde Ubuntu als Basis verwendet, das das Debian-Paketformat DEB nutzt. Fedora hingegen verwendet RPM. Darauf begründe sich die technische Entscheidung, Fedora zu nehmen, sagte Intels Linux-Chef Dirk Hohndel zu The Register. Mit RPM sei es möglich, nur Pakete unter einer bestimmten Lizenz zu installieren, zitiert Phoronix Hohndel(öffnet im neuen Fenster) .

Moblin 2.0 soll zudem eine neue Oberfläche und neue Anwendungen enthalten.


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