E3: Alle Beteiligten unzufrieden - trotzdem geht es weiter

Shrine Auditorium, Ort der SCE-Pressekonferenz
Shrine Auditorium, Ort der SCE-Pressekonferenz
Sony Computer Entertainment zeigte im stimmungsvollen Shrine Auditorium, in dem einige Jahre lang die Oscars vergeben wurden, ein paar Trailer zu interessanten neuen Exklusivtiteln für die Playstation 3. Der Hersteller musste aber damit leben, dass einer der wohl wichtigsten Titel - Final Fantasy 13 von Square Enix - auch auf Xbox 360 erscheint. Und kündigte an, dass die PS3 künftig auch mit 80-GByte-Festplatte zu haben ist und dass sich Spieler Onlinevideos über das Playstation Network ziehen können.

Ubisoft zeigte Spiele für Frauen
Ubisoft zeigte Spiele für Frauen
Ähnlich "Casual"-lastig ging es bei vielen Veranstaltungen zu: Ubisoft etwa verbrachte einen Großteil seiner gut einstündigen Pressekonferenz damit, über Kinder-, Pferde- und Frauensportspiele zu reden. Hardcore-Kost der guten, alten Schule gab es nur bei Konami - aber da ging der japanische Designer von Castlevania derart in die Details der DS- und Wii-Version, dass viele Journalisten aus westlichen Ländern nach einer halben Stunde entnervt den Saal verließen.

Die restlichen Veranstaltungen von Entwicklern und Publishern wie Midway, LucasArts, Disney Interactive, Sony Online Entertainment oder Activision fanden in Besprechungszimmern oder in extern gelegenen Hotels statt. Einziger deutschstämmiger Aussteller war Deep Silver, die Spieleabteilung des Münchner Publishers Koch Media. Anders als in den Vorjahren waren kaum bekannte Gesichter zu sehen. Wo früher etwa bei Valve noch Chef Gabe Newell persönlich seine Produkte erklärte, saß jetzt der Dialogautor von Left 4 Dead, der sich aber lieber ein Multiplayer-Match mit seinen Kumpels lieferte, als sein Spiel zu erklären.

Echte, große Neuigkeiten gab es auf der Messe kaum zu sehen. Wichtigster Grund: Der Zeitpunkt 2008 war wohl fasch gewählt. Außerhalb der Urlaubszeit lässt sich mehr Aufmerksamkeit erregen, und viele Publisher bereiten sich auch auf die mittlerweile wichtigere Games Convention vor. "We might show something in Leipzig", antworteten viele Entwickler Golem.de auf die Frage nach frischen Produkten.

Trotz der vielfach negativen Kritik: Der US-Branchenverband ESA hat gegenüber der amerikanischen Spielesite Gamespot bestätigt, dass es zumindest 2009 noch eine E3 geben wird. Wann und in welcher Form die Messe stattfinden wird, ist derzeit noch offen. "Wie jedes Jahr fangen wir nun mit an, die Aussteller und Besucher zu befragen, welche möglichen Änderungswünsche sie haben", erfuhr Gamespot von einem Sprecher der ESA.

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 E3: Alle Beteiligten unzufrieden - trotzdem geht es weiter
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Sir Jective 26. Jul 2008

Jaha, du bist ein ganz schlauer! Du hast erkannt, wie man boy schreibt, und daß es...

Sven P. 25. Jul 2008

... ist, dass die Leipziger Games Convention mittlerweile wichtiger angesehen wird, als...

Balin 25. Jul 2008

Du meinst Garlmurgsstatt?

Darq 25. Jul 2008

denn wie wir alle wissen wurden die Räkelmiezen verbannt. Und was wollen "Gamer"? Gewalt...



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