Abo
  • Services:

Microsoft muss seine erfolglose Onlinesparte umbauen

Kevin Johnson verlässt das Unternehmen und geht zu Juniper Networks

Der Softwarehersteller Microsoft spaltet seinen Konzernbereich "Platforms & Services Division (PSD)" auf - in "Windows/Windows Live" und "Online Services". Firmenchef Steve Ballmer ist mit den Leistungen des Onlinebereichs offenbar unzufrieden. Der bisherige PSD-Chef Kevin Johnson verlässt Microsoft, um bei Juniper Networks den Chefsessel zu übernehmen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der 47jährige Johnson war für die bislang erfolglosen Versuche Microsofts verantwortlich, den Internetkonzern Yahoo zu übernehmen. Von seinem offiziell nicht bestätigten Wechsel zum Netzwerkausrüster Juniper will das Wall Street Journal aus informierten Kreisen erfahren haben.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Zentrale Dienste KG, Heilbronn
  2. AVG Köln mbH, Köln

Im Konzernbereich Platforms & Services war seit fast drei Jahren das Windows-Geschäft mit den relativ erfolglosen Onlineaktivitäten Microsoft gebündelt. So werde eine bessere Fokussierung und Beweglichkeit in den stark umkämpften Marktsektoren erreicht, so Ballmer in einem Schreiben an die Mitarbeiter.

"In den kommenden Jahren holen wir gegenüber Google auf, indem wir organisch durch Innovationen wachsen und Übernahmen tätigen", doziert Ballmer. Microsoft werde innovativer sein als Google, was schon jetzt in den Bereichen "Maps" und "Nachrichtensuche" gelänge.

Die Übernahme von Yahoo sei von taktischer, nicht aber von strategischer Bedeutung. Das Ziel, den eigenen Marktanteil an Suchanfragen zu vergrößern und mehr Anzeigenkunden zu gewinnen, könne man mit Yahoo schneller erreichen. Wenn nötig aber auch im Alleingang, wiederholt Ballmer. Dafür habe Microsoft "die richtigen Leute". Um eine führende Position im Onlinebereich zu erobern, will Ballmer "auch künftig klug investieren". Dem immer stärker werdenden Konkurrenten Apple will er begegnen, indem die Zusammenarbeit mit dem Hardwarehandel "auf eine neue Grundlage gestellt" wird. Hierin sei auch das Geschäft mit Mobiltelefonen eingeschlossen.

Die Bildung des nun wieder aufgelösten Konzernbereiches "Platforms & Services" hatte Ballmer vor drei Jahren selbst gegen innere Widerstände durchgesetzt. Die Sparte sollte die Verbundenheit des Betriebssystems mit Diensten im Internet unterstreichen. PSD, bislang der personalstärkste Bereich im gesamten Konzern, zerfällt nun in zwei Teile. Einen Bereich für das Windows-Betriebssystem und Windows Live, und ein weiterer für Microsofts Onlinedienste. Für die neue Onlinegruppe, die die Suchmaschine, das Anzeigengeschäft und MSN-Dienste beinhaltet, hat Microsoft noch keine Führung. Man suche "intern und extern nach geeigneten Kandidaten", so Ballmer.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Game Night 5,98€, Maze Runner 6,98€, Coco 5,98€)

franzel1111 25. Jul 2008

Hallo! Schau dir mal die Produktpalette bei Microsoft an, gerade im Serverbereich (SQL...

microsoft 24. Jul 2008

...


Folgen Sie uns
       


iOS 12 angesehen

Das neue iOS 12 bietet Nutzern die Möglichkeit, die Bildschirmzeit besser kontrollieren und einteilen zu können. Auch Siri könnte durch die Kurzbefehle interessanter als bisher werden.

iOS 12 angesehen Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Bezahlbare Drachen und dicke Bären
Mobile-Games-Auslese
Bezahlbare Drachen und dicke Bären

Rundenbasierte Strategie auf dem Smartphone mit Chaos Reborn Adventure Fantasy von Nintendo in Dragalia Lost - und dicke Alpha-Bären: Die Mobile Games des Monats bieten spannende Unterhaltung für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Barbaren und andere knuddelige Fantasyhelden
  3. Seismic Games Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Kaufberatung: Der richtige smarte Lautsprecher
Kaufberatung
Der richtige smarte Lautsprecher

Der Markt für smarte Lautsprecher wird immer größer. Bei der Entscheidung für ein Gerät sind Kaufpreis und Klang wichtig, ebenso die Wahl für einen digitalen Assistenten: Alexa, Google Assistant oder Siri? Wir geben eine Übersicht.
Von Ingo Pakalski

  1. Amazon Alexa Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
  2. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  3. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark

    •  /