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Thunderbird 2.0.0.16 schließt neun Sicherheitslöcher

Standardkonfiguration verhindert die meisten Angriffe. Der E-Mail-Client Thunderbird liegt in der Version 2.0.0.16 vor, die insgesamt neun Sicherheitslecks beseitigt. Einige davon können zum Ausführen von Schadcode missbraucht werden. Aber nur, wenn die JavaScript-Funktionen aktiviert wurden, die standardmäßig ausgeschaltet sind. Neue Funktionen bietet die neue Thunderbird-Version nicht.
/ Ingo Pakalski
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Mit Thunderbird 2.0.0.16 werden fünf unterschiedliche Sicherheitslöcher geschlossen, über die Angreifer bei aktiviertem JavaScript beliebigen Programmcode ausführen können. Standardmäßig sind alle JavaScript-Funktionen aus Sicherheitsgründen in Thunderbird deaktiviert, so dass sich diese Sicherheitslecks nicht ausnutzen lassen. Die betreffenden Sicherheitslecks stecken auch in Firefox sowie SeaMonkey, wurden in diesen Applikationen aber bereits beseitigt.

Auch die beiden folgenden Sicherheitslücken wurden in Firefox und SeaMonkey bereits korrigiert: Mit einem Sicherheitsloch(öffnet im neuen Fenster) können Angreifer Spoofing-Angriffe vornehmen und ein anderes Sicherheitsleck(öffnet im neuen Fenster) kann zum Ausspähen vertraulicher Daten missbraucht werden. Zudem wurden die MIME-Funktionen in Thunderbird überarbeitet(öffnet im neuen Fenster) , um künftige Angriffe zu verhindern. Diese Änderung ist bereits seit der Version 1.1.10 Bestandteil von SeaMonkey.

Thunderbird 2.0.0.16 steht ab sofort für Windows, Linux und MacOS X kostenlos als Download(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Über die Updatefunktion der Software wird die neue Version ebenfalls verteilt.


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