Busybox-Entwickler legen GPL-Streit mit Super Micro bei

Außergerichtliche Einigung erreicht

Die Programmierer der Software Busybox haben sich mit Super Micro Computer geeinigt. Sie hatten dem Unternehmen vorgeworfen, die GPL zu verletzen. Super Micro will sich künftig an die Vorgaben der Lizenz für freie Software halten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Klage gegen Super Micro hatten die Entwickler eingereicht, da die Firma die Busybox-Software in einem seiner Produkte zum Servermanagement einsetzt. Die Sammlung von Unix-Werkzeugen wird unter der GNU General Public License (GPL) angeboten. Anders als es die Lizenz vorschreibt, hat Super Micro jedoch nicht die entsprechenden Quelltexte angeboten.

Nun hat sich das von den Programmierern mit der Klage beauftragte Software Freedom Law Center (SFLC) mit Super Micro geeinigt. Das Unternehmen will die nötigen Quelltexte in Zukunft anbieten und benennt zudem einen "Open Source Compliance Officer". Dieser soll überwachen, dass sich das Unternehmen auch künftig an die Bestimmungen der GPL hält. Die Firma zahlt eine nicht genannte Summe an die Kläger.

Das SFLC hat im Auftrag der Busybox-Entwickler Erik Andersen und Rob Landley gleich mehrere Firmen verklagt. Noch keine Einigung gab es bei den Klagen gegen Bell Microproducts und Extreme Networks.

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