Busybox-Entwickler legen GPL-Streit mit Super Micro bei

Außergerichtliche Einigung erreicht

Die Programmierer der Software Busybox haben sich mit Super Micro Computer geeinigt. Sie hatten dem Unternehmen vorgeworfen, die GPL zu verletzen. Super Micro will sich künftig an die Vorgaben der Lizenz für freie Software halten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Klage gegen Super Micro hatten die Entwickler eingereicht, da die Firma die Busybox-Software in einem seiner Produkte zum Servermanagement einsetzt. Die Sammlung von Unix-Werkzeugen wird unter der GNU General Public License (GPL) angeboten. Anders als es die Lizenz vorschreibt, hat Super Micro jedoch nicht die entsprechenden Quelltexte angeboten.

Stellenmarkt
  1. Specialist National Real Estate (m/w/x)
    ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. Information Security Advisor (m/w/d)
    TenneT TSO GmbH, Bayreuth
Detailsuche

Nun hat sich das von den Programmierern mit der Klage beauftragte Software Freedom Law Center (SFLC) mit Super Micro geeinigt. Das Unternehmen will die nötigen Quelltexte in Zukunft anbieten und benennt zudem einen "Open Source Compliance Officer". Dieser soll überwachen, dass sich das Unternehmen auch künftig an die Bestimmungen der GPL hält. Die Firma zahlt eine nicht genannte Summe an die Kläger.

Das SFLC hat im Auftrag der Busybox-Entwickler Erik Andersen und Rob Landley gleich mehrere Firmen verklagt. Noch keine Einigung gab es bei den Klagen gegen Bell Microproducts und Extreme Networks.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
3D-Druck-Messe Formnext 2021
Raus aus der Nische

3D-Druck wird immer schneller, schöner und effizienter. Die Technologie ist dabei, die Produktion zu revolutionieren und in unseren Alltag einzuziehen.
Ein Bericht von Elias Dinter

3D-Druck-Messe Formnext 2021: Raus aus der Nische
Artikel
  1. K|Lens One: Erstes Lichtfeldobjektiv für Spiegelreflexkameras entwickelt
    K|Lens One
    Erstes Lichtfeldobjektiv für Spiegelreflexkameras entwickelt

    Das Spin-off eines Max-Planck-Instituts hat ein Lichtfeldobjektiv für herkömmliche DSLRs entwickelt. Auf Kickstarter kann es unterstützt werden.

  2. Zu wenig Triebwerke: Musk warnt vor SpaceX-Pleite
    Zu wenig Triebwerke
    Musk warnt vor SpaceX-Pleite

    Elon Musk sieht sich der nächsten "Produktionshölle" ausgesetzt. Diese Mal stockt die Fertigung im Raumfahrtunternehmen SpaceX.

  3. KI sagt Bundeswehr das Weltraumwetter voraus
     
    KI sagt Bundeswehr das Weltraumwetter voraus

    Viele Firmen haben längst den Nutzen künstlicher Intelligenz (KI) für ihre Geschäftsmodelle erkannt. Wie die Bundeswehr KI wirksam einsetzen könnte, erprobt sie mit der BWI als Digitalisierungspartner.
    Sponsored Post von BWI

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Crucial-SSDs zu Bestpreisen • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • Gaming-Sale bei MM • G.Skill 64GB Kit 3800MHz 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug auf TVs, Laptops uvm. • WD MyBook ext. HDD 18TB 329€ • Alternate (u. a. Biostar Mainboard 64,90€) • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /