Abo
  • Services:

Knol - Googles Wikipedia-Alternative gestartet

Autoren entscheiden, welche Änderungen sie an ihren Einträgen akzeptieren

Eine Art Wikipedia mit Moderation - das in etwa ist Googles neuer Dienst Knol. Eine Wissensdatenbank, die eine Konkurrenz für die Onlineenzyklopädie Wikipedia werden könnte, aber anders ausgerichtet ist.

Artikel veröffentlicht am ,

Knol soll Nutzer ermutigen, Artikel über ihre speziellen Wissensbereiche zu verfassen, was auch immer ihre Spezialität ist. Damit verfolgt Knol nicht den strengen Enzyklopädie-Ansatz der Wikipedia, soll aber ebenfalls zu einer von Nutzern bestückten Wissenssammlung werden.

Stellenmarkt
  1. Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. ifp l Personalberatung Managementdiagnostik, Marburg

"Das Internet ist riesig, doch es gibt immer noch viel Expertenwissen, das unbekannt bleibt", erläutert Google-Produktmanager Jürgen Galler das Projekt. Knol gebe den Menschen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Kenntnisse mit anderen zu teilen und als Autor ihres Beitrags genannt zu werden. Das klingt fast, als wäre das bisher nicht möglich gewesen.

Google will vor allem die Bedeutung der Autoren in den Vordergrund rücken, wie es nach Google-Weltsicht auch bei Büchern, Zeitungsmeldungen und wissenschaftlichen Artikeln der Fall ist. Google meint, dass sich ein Leser ein besseres Urteil über einen Artikel verschaffen kann, wenn er den Autor "kennt", wobei ein Knol von einem Einzelautor oder einer Gruppe erstellt werden kann.

Die Moderation üben die jeweiligen Autoren aus. Zwar kann jeder Nutzer Verbesserungsvorschläge für einen Beitrag einreichen, ob und wie diese aufgenommen werden, entscheidet aber der jeweilige Autor. Google selbst betont, dass der Konzern keinen redaktionellen Einfluss auf die Knol-Inhalte ausüben will, alle Rechte würden beim Autoren verbleiben. Die Verfasser der so genannten Knols können Referenzen hinzufügen und zusätzliche Informationen verlinken, was für manchen ein Ansporn sein könnte, sich an dem Projekt zu beteiligen. Wikipedia geht mit Links eher sparsam um.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. (-72%) 16,99€
  3. 34,49€

Niemand69 28. Jul 2008

Wie sieht den dein rationales Gegenargument aus? Wenn WP gegen komerzielle Konkurenz...

Blair 26. Jul 2008

blödsinn, dann kommt etwas werbung und die sache ist gegessen.

dtr 25. Jul 2008

Bestechende Argumentation. Um darüber befinden zu können, ob jemand oder etwas gut ist...

Pikiwedia 24. Jul 2008

Das klingt in der Theorie ganz nett, funktioniert in der Praxis aber nicht...

Nein! 24. Jul 2008

... und noch eine Verschwörung ... gähn!


Folgen Sie uns
       


VR-Brille Varjo VR-1 ausprobiert

Das VR-Headset VR-1 von Varjo stellt den zentralen Bereich des Displays sehr scharf dar, wodurch auch feine Details erkennbar sind.

VR-Brille Varjo VR-1 ausprobiert Video aufrufen
EU-Urheberrecht: Die verdorbene Reform
EU-Urheberrecht
Die verdorbene Reform

Mit dem Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsrichtlinie ist eigentlich niemand zufrieden. Die Einführung von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern sollte daher komplett gestoppt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

Struktrurwandel: IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
Struktrurwandel
IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen

In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Von Maja Hoock

  1. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  2. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  3. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

    •  /