Sony will Mini-Notebook mit Foxconn bauen

Auch Toshiba, Fujitsu und NEC bereiten Einstieg vor

Der japanische Elektronikkonzern Sony arbeitet bei Mini-Notebooks im unteren Preissegment mit dem Auftragshersteller Foxconn zusammen. Das berichtet das taiwanische IT-Branchenmagazin Digitimes aus informierten Kreisen.

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Das Magazin Digitimes bezieht sich auf eigene Quellen und auf die chinesischsprachige Zeitung Economic Daily News (EDN). Digitimes verfügt über exzellente Verbindungen in die in Taiwan beheimatete Riege der Auftragshersteller für den Elektronikweltmarkt. EDN hat erfahren, dass die japanischen Elektronikhersteller Sony, Toshiba, Fujitsu und NEC ebenfalls in die neue Produktgattung einsteigen wollen. Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry) sei von Sony als Vertragspartner ausgesucht worden. Die japanischen Hersteller hatten sich bisher bei Netbooks zurückgehalten. Durch den großen Markterfolg der kleinen und preisgünstigen Notebooks machten die Elektronikhersteller nun aber eigene Planungen für Netbooks im vierten Quartal 2008.

Stan Glasgow, Chef von Sony Electronics, hatte der New York Times zum Thema Netbooks gesagt: "Wir wollen nicht mit Asus konkurrieren". Die Firma sei aber dabei herauszufinden, welche Anforderungen die Konsumenten an ihren Zweit-PC stellen. Fujitsu gab sich dagegen offiziell zugeknöpft: "Wir stehen (bei Netbooks) am Rande, aber nicht weil wir zu träge sind. Wir beobachten das Geschehen bislang nur. Denn auch, wenn die Produktkategorie erfolgreich werden sollte, und wir uns ein Stück vom Kuchen erobern, können wir dabei nichts gewinnen", so Paul Moore, Senior Director für Mobile Product Management bei Fujitsu. "Das ist ein Produkt, das de facto keine Gewinnmarge bietet."

Mitte Juni 2008 hatte die gewöhnlich sehr gut informierte japanische Wirtschaftszeitung The Nikkei erfahren, dass Fujitsu eigene Netbooks herstellen will.. Die Preise seien mit 300 Euro (50.000 Yen) kalkuliert. Dafür erhält der Kunde einen 1-kg-Rechner mit Atom-Prozessor.

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