Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Linux-Kernel 2.6.27 erhält neue Webcam-Treiber

Gspca-Treiber wurden integriert. Linus Torvalds hat die Treiber des Gspca-Projektes in seinen aktuellen Entwicklungszweig aufgenommen, der zum Linux-Kernel 2.6.27 führt. Damit wird Linux eine Vielzahl aktueller Webcams direkt ansprechen können.
/ Julius Stiebert
27 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Die Gspca-Treiber(öffnet im neuen Fenster) entstanden größtenteils per Reverse Engineering. Sie unterstützten eine ganze Reihe Webcams(öffnet im neuen Fenster) , darunter Modelle von Aiptek, Creative, Logitech und Philips. Im Linux-Kernel 2.6.27 wird es einen Haupttreiber geben, sowie verschiedene Module für die einzelnen Kamera-Modelle(öffnet im neuen Fenster) .

Schon in den Linux-Kernel 2.6.26 hatten die Entwickler den UVC-Treiber(öffnet im neuen Fenster) aufgenommen. Er unterstützt ebenfalls viele USB-Webcams(öffnet im neuen Fenster) verschiedener Hersteller und existierte wie Gspca schon eine ganze Weile außerhalb des Kernels.

Die Integration der UVC- und Gspca-Treiber macht es Anwendern deutlich einfacher, ihre USB-Videogeräte zu verwenden. Bisher mussten die entsprechenden Patches selbst eingespielt und der Kernel anschließend neu übersetzt werden – was dann auch bei jedem Kernel-Update nötig war.


Relevante Themen