Kleine Grünanlagen werden noch nicht beachtet. Google Maps verfügt neuerdings über ein spezielle Fußgängernavigation. Diese berücksichtigt im Unterschied zur Autonavigation große Parkanlagen und ignoriert die Richtungen von Einbahnstraßen, geht aber noch nicht soweit, wie man es sich wünscht. Noch ist die Fußgängernavigation im Betatest.
Im Bereich der Routenberechnung von Google Maps hat man neuerdings die Wahl, sich den Weg mit dem Auto oder zu Fuß weisen zu lassen. Die beiden Routenberechnungsmethoden unterscheiden sich unter anderem dadurch, dass der Fußgänger auch verkehrt herum eine Einbahnstraße entlang laufen darf. Bei der Berechnung ergeben sich andere Routen, wie ein Test von Golem.de ergeben hat.
Google weist aber darauf hin, dass der Dienst nicht immer weiß, ob eine Straße über einen Bürgersteig verfügt, auf dem der Fußgänger laufen kann. Auch räumt Google ein, dass viele Fußwege in Städten noch nicht bekannt sind und Schritt für Schritt in den Dienst integriert werden sollen.
Dies bestätigte ein weiterer Test: Die Fußgängernavigation navigierte zwar durch große Parkanlagen wie den Berliner Tiergarten, allerdings wurden dabei lediglich die großen Hauptwege berücksichtigt. Kleine Grünanlagen bleiben hingegen unberücksichtigt, so dass der Fußgänger um diese Flächen herumgeleitet wird, obwohl er durchaus durch diese Grünanlagen laufen kann. Wann Google hier nachbessert, ist nicht bekannt.
Noch befindet sich die neue Funktion von Google Maps im Betatest und Google gibt eine recht eigentümliche Warnung dazu aus: "Seien Sie beim Laufen in unbekannten Gebieten vorsichtig." . Der Satz stammt vermutlich direkt aus dem Hauptquartier von Google in den USA. In US-amerikanischen Großstädten gibt es Stadtviertel, in denen es lebensgefährlich sein kann, zu Fuß hindurch zu laufen. Auf solche Gegenden ist diese Warnung wohl gemünzt.