Bully: Schauspieler klagt gegen Computerspiel

Michael "Bully" Herbig verklagt Take 2 wegen Computerspiel

Schluss mit lustig: Schauspieler und Regisseur Michael Herbig ("Schuh des Manitu") hat Take 2 verklagt - weil der Publisher ein Spiel anbietet, das seinen Spitznamen "Bully" trägt. Ein Termin vor dem Landgericht München brachte keine gütliche Einigung.

Artikel veröffentlicht am ,

Hauptfigur aus dem Spiel 'Bully'
Hauptfigur aus dem Spiel 'Bully'
Laut seiner Anwältin stört sich Michael Herbig - der in seinen Filmen keine große Abneigung gegen rustikal-derben Humor erkennen lässt - vor allem daran, dass das Computerspiel Bully ihn mit einem "Gewaltspiel", so die Anwältin, in Verbindung bringt. Das im Oktober 2006 veröffentlichte Programm ist an einem Internat angesiedelt und bietet tatsächlich Gewaltelemente. Allerdings hat es auch einen satirisch-ironischen Unterton, ähnlich wie etwa GTA 4 - und wurde selbst von den Richtern nicht als besonders gewalttätig eingestuft, bei den Auseinandersetzungen zwischen den virtuellen Schülern fließe kein Blut und es würde höchstens mal ein Kopf in die Toilettenschüssel gedrückt. Beide Titel stammen vom Entwicklerstudio Rockstar Games. Hierzulande ist Bully der inoffizielle Titel des Spiels, das als Canis Canem Edit auf den Markt kam. Eine Anregung des Gerichts auf gütliche Einigung stieß bei beiden Parteien auf Ablehnung, meldet die Nachrichtenagentur dpa.

Der Streit zwischen den beiden Parteien ist auch insofern verwunderlich, als Take 2 das offizielle Spiel zum Herbig-Film "Traumschiff Surprise" produziert und vertrieben hat. Insider berichten außerdem, dass der Kontakt zwischen dem Münchner Herbig und der im Münchner Stadtteil Schwabing angesiedelten deutschen Niederlassung von Take 2 zumindest vor einigen Jahren auf persönlicher Ebene gut gewesen sei.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Satrus 24. Jul 2008

die "Kastanietten" (oder so ähnlich) waren nicht schlecht. Diese drei schwarzgekleideten...

dr. jones 23. Jul 2008

unglaublich, was sich manche "Schauspieler" bzw. "Comedians" einfallen lassen, um im...

dem micha 23. Jul 2008

cool, das wußte ich garnicht. Also, macht ihn platt.. *bg*

B is OK 23. Jul 2008

Kaum geht wer gegen ein Computerspiel vor, schon werden hier hetzkampangen gestartet und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Energiewende
Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf

IT ist der Game Changer der Energiewende - nur nicht in Deutschland.
Eine Analyse von Gerd Mischler

Energiewende: Deutsche Stromnetze im Dornröschenschlaf
Artikel
  1. Disney+, Netflix und Prime Video: Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen
    Disney+, Netflix und Prime Video
    Das goldene Streamingzeitalter wird zum silbernen

    Das aktuelle Jahr hat viele Umbrüche im Streamingmarkt erlebt - und nächstes Jahr geht es weiter. Das wird negative Auswirkungen für Anbieter und Kunden haben.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

  2. Zu einfach: Sony patentiert dynamisch angepasste Schwierigkeitsgrade
    Zu einfach
    Sony patentiert dynamisch angepasste Schwierigkeitsgrade

    Geschwindigkeit, Spawn-Rate und mehr: Sony hat eine besonders komplexe Anpassung von Schwierigkeitsgraden patentiert.

  3. Aufkauf der Restaktien: Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen
    Aufkauf der Restaktien
    Silver Lake will die Software AG vollends übernehmen

    Das Angebot des Investors für die restlichen Anteile liegt vor. Die Software AG trennt sich derweil von zwei Produkten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /