Abo
  • Services:

Linux-Treiber für Atheros' 802.11n-WLAN

Community kann sich an Entwicklung beteiligen

Luis R. Rodriguez hat einen neuen WLAN-Treiber veröffentlicht, mit dem sich die Atheros-Chips unter Linux nutzen lassen, die den neuen Standard IEEE 802.11n unterstützen. Rodriguez arbeitet seit Kurzem bei Atheros.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Rodriguez hatte schon zuvor am freien Atheros-Treiber Ath5k gearbeitet und wurde im April 2008 von Atheros eingestellt. In Form des Ath9k-Treibers liegt nun das erste Ergebnis seiner Arbeit bei dem Netzwerkanbieter vor.

Stellenmarkt
  1. OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  2. iisys Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof, Hof

Der unterstützt verschiedene Chips von Atheros, die bereits nach dem neuen WLAN-Standard 802.11n arbeiten. Derzeit muss der Quelltext noch separat heruntergeladen, der Kernel gepatcht und neu übersetzt werden. Auf absehbare Zeit könnte der Treiber jedoch direkt in den Kernel gelangen. Die Beteiligung der Community ist jedenfalls erwünscht, wofür es auch eine eigene Mailingliste gibt.

Statt an Ath5k zu arbeiten habe man einen neuen Treiber geschrieben, da nur so die angestrebte Qualität erreicht werden konnte. Trotz aller Ähnlichkeiten gebe es in der Architektur einige Unterschiede zwischen den Treibern, so Rodriguez.

Ath5k entstand als Nachfolger für den bekannten Madwifi-Treiber, der jedoch abhängig von einem proprietären Modul ist und so nicht in den Linux-Kernel gelangen konnte. Ath5k hingegen ist GPL-lizenziert und entstand per Reverse Engineering, da Atheros keine Dokumentationen seiner Chips veröffentlicht. Mit der Einstellung von Rodriguez hieß es jedoch, die Firma wolle GPL-Treiber entwickeln und sie in den Kernel bringen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-31%) 23,99€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. (-15%) 33,99€

Frazer 25. Jul 2008

Das ist lustigerweise einer der Hauptgründe, weshalb ich eine Linux-Distribution auf...

Frazer 25. Jul 2008

Das widerspricht sich für mich... Bereue den Umstieg auf Ubuntu nicht, mittlerweile nur...

sirioso 23. Jul 2008

hab auch 2 atheros-karten (SMC) hier. PCMCIA und PCI. Nur ist das einrichten von wpa2...

kleinesg 23. Jul 2008

Da sieht man mal wieder, dass 14-jährige (mangels eigener Erfahrung) keine Ahnung von...


Folgen Sie uns
       


Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live Video aufrufen
OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

Gesetzesvorschlag: Regierung fordert Duldung privater Ladesäulen
Gesetzesvorschlag
Regierung fordert Duldung privater Ladesäulen

Die Bundesregierung hat ihren Entwurf zur Förderung privater Ladestationen für Elektroautos vorgelegt. Sowohl Mieter als auch Eigentümer erhalten damit einen gesetzlichen Anspruch. Aber es kann sehr teuer werden.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektrogeländewagen Bollinger will Teslas Supercharger-Netzwerk nutzen
  2. Sono Motors Elektroauto Sion für 16.000 Euro schon 7.000 Mal reserviert
  3. Elektromobilität iEV X ist ein Ausziehelektroauto

Flugautos und Taxidrohnen: Der Nahverkehr erobert die dritte Dimension
Flugautos und Taxidrohnen
Der Nahverkehr erobert die dritte Dimension

In Science-Fiction-Filmen gehören sie zur üblichen Ausstattung: kleine Fluggeräte, die einen oder mehrere Passagiere durch die Luft befördern, sei es pilotiert oder autonom. Bald könnte die Vision aber Realität werden: Eine Reihe von Unternehmen entwickelt solche Individualflieger. Eine Übersicht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Flughafen Ingenieure bringen Drohne das Vögelhüten bei
  2. Militär US-Verteidigungsministerium finanziert Flugtaxis
  3. Gofly Challenge Boeing zeichnet zehn Fluggeräte für jedermann aus

    •  /