Rund 15 Prozent von Take 2 gehören Electronic Arts

EA verlängert Angebot ein fünftes Mal, Take 2 weist es zurück

Gut 15 Prozent der Anteile an Take 2 kontrolliert Electronic Arts mittlerweile. Jetzt verlängert das Unternehmen sein feindliches Übernahmeangebot erneut, ohne den Preis zu erhöhen. Take 2 hält das für nicht angemessen und sagt, derzeit fänden Verhandlungen mit mehreren Partnern statt.

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11.741.339 Aktien von Take 2 hatte Electronic Arts zu dem Zeitpunkt unter seiner Kontrolle, als das feindliche Übernahmeangebot zum fünften Mal verlängert wurde - rund 15 Prozent am Gesamtunternehmen. Das neue Angebot an die Take-2-Anteilseigner läuft bis zum 18. August 2008. EA weist in seiner Erklärung darauf hin, dass die amerikanische Kartellbehörde den Fall derzeit prüft. Bis zu einer eventuellen Erlaubnis einer Übernahme ist es äußerst unwahrscheinlich, dass Electronic Arts den Preis von rund 2 Milliarden US-Dollar (rund 1,3 Milliarden Euro) erhöht oder andere Maßnahmen ergreift.

Der Vorstand von Take 2 empfiehlt seinen Aktionären erneut, das Angebot abzulehnen. "Derzeit untersuchen wir offiziell strategische Alternativen, die mehr Potenzial haben als das unangemessene Angebot von EA. Im Rahmen dessen führen wir weiterhin ernsthafte Gespräche mit mehreren Interessenten. Einige von ihnen haben Buch- und Firmenprüfungen vorgenommen", sagt Strauss Zelnick, Chef von Take 2. In der Vergangenheit war spekuliert worden, dass insbesondere Ubisoft eine solche Alternative zu EA sein könnte.

Während der Spielemesse E3 war von Take-2-Mitarbeitern hinter vorgehaltener Hand zu hören, dass die Belegschaft eine Übernahme durch EA ausgesprochen deutlich ablehnt.

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