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SAP macht TomorrowNow dicht

Kunden sollen zu Oracle und anderen Anbietern wechseln. SAP wird den Geschäftsbetrieb seiner Tochter TomorrowNow einstellen. Das Unternehmen war Auslöser für Oracles Klage gegen SAP.
/ Jens Ihlenfeld
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Im Februar 2005 kaufte SAP das Unternehmen TomorrowNow, das Fremdsupport für Oracle- Anwendungen und andere Applikationen anbietet. Im März 2007 entzündete sich an TomorrowNow aber ein Streit zwischen Oracle und SAP, wobei Oracle SAP "Diebstahl in großem Stil" vorwarf. SAP räumte im Juli 2007 unangemessene Downloads von Oracle-Supportmaterial ein, auch wenn die Tochter TomorrowNow berechtigt war, im Auftrag seiner Kunden Material von der Oracle-Website zu laden.

Bis Ende Oktober 2008 will SAP den Geschäftsbetrieb von TomorrowNow abwickeln und dazu direkt mit den mehr als 225 TomorrowNow-Kunden zusammenarbeiten, um den Anwendern von PeopleSoft-, JD Edwards- oder Siebel-Applikationen einen reibungslosen Wechsel auf einen Oracle-Wartungsvertrag beziehungsweise neue Support-Optionen zu ermöglichen.

"Unser Ziel ist es unseren Kunden zu helfen, einen neuen Wartungsdienstleister zu finden, einschließlich Oracle" , erklärt TomorrowNow-Chef Mark White.


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