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Neuer Schwung für Firebug

Firebug Working Group soll Zukunft der Firefox-Erweiterung gestalten. Die Firefox-Erweiterung Firebug ist für viele Web-Designer und -Entwickler aus ihrer täglichen Arbeit kaum mehr wegzudenken. Die Entwicklung der Software war im Mai 2007 eigentlich offiziell eingestellt worden, doch nun kümmert sich die Firebug Working Group darum.
/ Jens Ihlenfeld
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Die von John Hewitt entwickelte Firefox-Erweiterung Firebug(öffnet im neuen Fenster) hilft bei der Web-Entwicklung. Mit ihr lassen sich HTML-Code(öffnet im neuen Fenster) und CSS analysieren und verändern(öffnet im neuen Fenster) , die Ladezeiten(öffnet im neuen Fenster) der einzelnen Bestandteile einer Website analysieren, JavaScript debuggen(öffnet im neuen Fenster) und seine Ausführung verfolgen und Ereignisse loggen(öffnet im neuen Fenster) sowie das DOM einer Seite erkunden(öffnet im neuen Fenster) .

Um die Entwicklung von Firebug wird sich künftig die Firebug Working Group(öffnet im neuen Fenster) kümmern, der neben John Hewitt(öffnet im neuen Fenster) (Facebook) auch John Barton(öffnet im neuen Fenster) (IBM), Steve Souders(öffnet im neuen Fenster) (Google), Douglas Crockford(öffnet im neuen Fenster) (Yahoo), Dion Almaer(öffnet im neuen Fenster) (Google/Ajaxian), Kevin Sawicki(öffnet im neuen Fenster) (Aptana), Justin Dolske(öffnet im neuen Fenster) (Mozilla), Jan Odvarko(öffnet im neuen Fenster) (Mozilla), Rob Campbell(öffnet im neuen Fenster) (Mozilla) und John Resig(öffnet im neuen Fenster) (Mozilla) angehören.

Hewitt(öffnet im neuen Fenster) und Resig(öffnet im neuen Fenster) beschreiben die Pläne für künftige Firebug-Versionen: Demnach soll Firebug künftig eine bessere Kontrolle über AJAX-Requests bieten, eine manuelle Kontrolle der Übergabe von Parametern erlauben und die Analyse der Serverrückgabe in strukturierter Form, ähnlich der aktuellen DOM-Ansicht, erlauben. Zudem soll nicht nur die Zeitdauer zur Code-Ausführung und für Requests angezeigt werden, sondern auch fürs Rendering, so dass erkennbar wird, wie lange die Darstellung dynamisch erzeugter HTML-Elemente dauert.

Auch soll eine Beschränkung von Debugging und Leistungsanalyse auf den eigenen Code möglich sein, ohne auch die Laufzeit der benutzten Bibliotheken wie YUI oder Dojo zu messen. Zudem ist geplant, ein gezieltes Nachladen von JavaScript-Dateien ohne Reload der kompletten Seite zu ermöglichen.

Entwickler sollen mit künftigen Firebug-Versionen darüber hinaus feststellen können, wie viel Speicher ein Skript verbraucht, also wie viel Speicher während der Skriptausführung für Variablen erforderlich ist. Ähnliches gilt für die vom Browser an die JavaScript-Engine übergebenen Events, die sich ebenfalls besser überwachen lassen sollen. Verbesserungen sind auch für die Analyse von HTML- und CSS-Strukturen auf Kompatibilität und Korrektheit angedacht.

Die Entwicklung von Firebug wird unter groups.google.com(öffnet im neuen Fenster) abgewickelt.


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