Microsoft legt leicht getrübten Ausblick vor

Internetsparte weiter mit Verlust von 488 Millionen US-Dollar

Der Softwarekonzern Microsoft legte heute Wachstumszahlen für sein jüngst abgeschlossenes, viertes Geschäftsquartal 2007/2008 vor. Beim Ausblick enttäuschte der Weltmarktführer aber die Analysten. Und die mit besonderem Interesse beäugte Internetsparte legte erneut einen Verlust von 488 Millionen US-Dollar vor.

Artikel veröffentlicht am ,

Microsoft berichtete einen um 42 Prozent gestiegenen Nettogewinn von 4,3 Milliarden Dollar (46 Cent pro Aktie), nach 3,04 Milliarden Dollar (31 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Vorjahr wurden die Ergebnisse aber von hohen Abschreibungen auf die Spielekonsole Xbox belastet. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 15,84 Milliarden US-Dollar. Die Client-Konzernsparte, zu der auch das Windows-Betriebssystem gehört, steigerte den Umsatz um 15 Prozent auf 4,37 Milliarden US-Dollar.

Im Ausblick erwartet Finanzchef Chris Liddell für das erste Quartal 2008/2009 einen Gewinn von 47 bis 48 Cent pro Aktie aus einem Umsatz von 14,7 bis 14,9 Milliarden Dollar. Hier wollten die Analysten aber eine Gewinnprognose von 49 Cent und eine Umsatzerwartung von 15,04 Milliarden US-Dollar sehen.

Zudem senkte Microsoft seinen Ausblick für das Fiskaljahr 2008/2009 leicht: Der Gewinn werde bei 2,12 bis 2,18 US-Dollar pro Aktie liegen, bislang betrugen die Eigenprognosen bei 2,13 bis 2,19 US-Dollar pro Wertpapier. Die Analysten hatten die Zielmarke von 2,16 Dollar pro Aktie aufgestellt. Der Umsatz ist im Bereich von 67,3 bis 68,1 Milliarden Dollar nun etwas höher angesetzt.

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Che 20. Jul 2008

Finde ich nicht, es gibt immer noch dieselben Windows Trolle deren Beiträge zwar ähnlich...

leider 20. Jul 2008

Mit der Software Patentierung habe ich echt Mühe. Das hindert einfach die Innovation. Es...

Irgendwer 18. Jul 2008

Microsoft geht es nicht darum in diesem Bereich Gewinne einzufahren. Es geht um die...

Naturschützer 18. Jul 2008

... das in Redmond langsam aber sicher die Stühle ausgehen. Die ständige versorgung mit...



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