Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Nokia kann seinen Weltmarktanteil ausweiten

Wachstum vor allem durch Billighandys in Schwellen- und Entwicklungsländern. Nokia konnte im zweiten Finanzquartal seinen Weltmarktanteil von 39 auf 40 Prozent ausweiten. 122 Millionen Nokia-Handys lieferte die finnische Firma im Berichtszeitraum aus, der am 30. Juni endete. 116 Millionen waren es im Vorquartal. Dabei ist der Preisverfall enorm.
/ Achim Sawall
26 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Für den finnischen Mobiltelefonhersteller Nokia lag der Erlös pro Mobiltelefon im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch bei 90 Euro. Aktuell werden nur noch 74 Euro eingefahren. In Schwellen- und Entwicklungsländern sind durch die geringe Kaufkraft vorwiegend Billighandys absetzbar.

Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia hat in seinem zweiten Quartal einen Gewinn von 1,103 Milliarden Euro (29 Cent pro Aktie) erzielt. Vor einem Jahr lag das Ergebnis bei 2,828 Milliarden Euro (72 Cent pro Aktie). Zu der Zeit wurde der Gewinn durch Sonderposten bei der Aufstellung des Joint Ventures Nokia Siemens Networks (NSN) allerdings stark angehoben. Das aktuelle Quartal belasten Restrukturierungskosten bei NSN und Kosten aus der Schließung des Bochumer Werkes in Höhe von 259 Millionen Euro.

Der Gewinn vor Sonderposten lag bei 36 Cent pro Aktie, nach 32 Cent pro Aktie im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Der Umsatz stiegt auf 13,15 Milliarden Euro, im Vorjahreszeitraum wurden 12,59 Milliarden Euro erreicht. Die Analysten hatten aktuell nur 12,86 Milliarden Euro erwartet.

"Wenn wir das weitere Jahr 2008 betrachten, sind wir optimistisch. Wir haben positives Feedback zur Vielzahl der neuen Produkte, die wir im Endgerätebereich verkaufen wollen" , so Konzernchef Olli-Pekka Kallasvuo. Für das laufende dritte Quartal geht Nokia davon aus, dass der eigene Marktanteil stabil bleibt. Im Gesamtjahr will der Branchenführer seinen Konkurrenten aber weiterhin Anteile abjagen.


Relevante Themen