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Apple klagt gegen Hackintosh-Anbieter Psystar

OpenServ und OpenComputer sollen zurückgerufen werden

Was viele schon erwartet hatten, ist nun eingetreten: Apple verklagt den Hackintosh-Anbieter Psystar - und verlangt, dass der windige Anbieter seine mit modifiziertem MacOS X verkauften PCs zurückruft.

Artikel veröffentlicht am ,

Apple sieht durch die Open Computer (ehemals OpenMac) und OpenServ genannten Rackmount-Server von Psystar nicht nur die Nutzungsbestimmungen (EULA) von MacOS X verletzt, die eine Installation abseits von Macs untersagt. Apple prangert auch an, dass Psystar das Betriebssystem unerlaubt modifiziert und verbreitet habe - so hatte der PC-Anbieter auch gepatchte Sicherheitsupdates zum Download angeboten. Psystar habe zudem unerlaubt Apples Produktnamen zur Vermarktung seiner PCs eingesetzt, so dass neben der Urheberrechtsverletzung auch eine Markenrechtsverletzung vorliege.

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Die Anklageschrift vom 3. Juli 2008 geht auch auf die in Foren und Blogs kommentierten Qualitätsmängel und Probleme der von Psystar verkauften Systeme ein. Von diesen habe der Psystar-Chef laut einem Zitat mehrere tausend Stück verkauft. Die von Apple angeführten Online-Kommentare deuten darauf hin, dass nicht viele der Kunden zufrieden waren.

Zudem weist Apple darauf hin, dass Psystar wiederholt seine Postanschrift wechselte. Das stieß auf Misstrauen bei potenziellen Kunden und Journalisten - und in der Tat waren unter den ersten angegeben Adressen keine Büroräume von Psystar zu finden. Psystar begründete dies mit einem Irrtum bei der Adressangabe, erklärte allerdings nicht, wie derartiges wiederholt zustande kommen konnte. Laut Apple machte der Anbieter das, um nicht auffindbar zu sein. Zudem hätte der erste Online-Zahlungsdienstleister die Zusammenarbeit mit Psystar beendet.

Apple sieht sich und die Kunden durch Psystars Aktionen geschädigt, fordert einen Verkaufsstopp, eine Rückrufaktion und einen Schadensersatz in ungenannter Höhe von Psystar. Es ist zu erwarten, dass Psystar damit bald Geschichte ist - unabhängig davon, ob der Fall tatsächlich vor Gericht verhandelt wird. Zwar wäre es interessant zu wissen, ob die EULA als Teil des Verfahrens Bestand hätte und dies den Weg für weitere Hersteller öffnen könnte. Doch Psystar hat bisher nicht unbedingt den Ruf des Robin Hood. Nicht nur von Apple, auch in der Hacker-Szene, deren Tools sich das Unternehmen ohne Nachzufragen bedient hat, wurde Psystar eher als Schmarotzer, denn als pfiffiger Newcomer gesehen. Im eigenen Forum oder auf seiner Website hat sich Psystar auf die Diskussionen zur Apple-Klage bisher nicht geäußert.

Wer einen PC mit einem modifizierten MacOS X zum Hackintosh verwandeln will, findet jedoch im Internet noch genügend Anleitungen und bald auch technische Hilfsmittel, welche die Installation und Wartung von MacOS X auf einem PC enorm vereinfachen sollen. Interessantes Detail am Rande: Dem Hacker Netkas ist es mittlerweile gelungen, MacOS X nicht nur im 32- sondern auch im 64-Bit-Modus auf PCs zum Laufen zu bringen.



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surfenohneende 19. Jul 2008

@ Andreas Heitmann: Dann hättest du das besser gleich so schreiben sollen (um...

Andreas Blödmann 19. Jul 2008

darf ich fragen was das ist? nein warum an der website nix weitergeht und kennst du...

Andreas Heitmann 17. Jul 2008

Kurzsichtig, nicht blind! Und nur weil Du Dein Gemächt nur durch tasten identifizieren...

Andreas Heitmann 17. Jul 2008

Sorry, aber das bin ich nicht. Ihr tut da einem fremden Menschen unrecht. Und auch rein...

Nachbauer. 17. Jul 2008

Naja, Nachbauten gibts ja einige. Nur werden diese nicht so offensichtlich verkauft. Wir...


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