Microsoft erneuert Fusionsgespräche mit AOL

Zusammenlegung der Onlineaktivitäten als Alternative zu Yahoo-Kauf

Der Softwarekonzern Microsoft erneuert seine Fusionsgespräche mit AOL, der Onlinesparte des Medienkonzerns Time Warner. Die Zusammenlegung der Internetaktivitäten der beiden Firmen ist der Alternativplan, falls Microsoft die feindliche Übernahme von Yahoo nicht gelingt. Microsoft bleiben kaum andere Optionen.

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Die US-Wirtschaftszeitung Wall Street Journal hat aus informierten Kreisen erfahren, dass am gestrigen Mittwoch, den 16. Juli 2008, ein Treffen von Microsoft und AOL-Vertretern in Seattle, Washington, angesetzt war. In den vergangenen Monaten hatten bereits öfter unverbindliche Gespräche stattgefunden, um Möglichkeiten für die Zusammenlegung der Onlinebereiche auszuloten. Bei den Sondierungen gab es aber noch keine konkreten Vereinbarungen. Microsoft hat nur wenige Alternativen, um ein florierendes Geschäft mit Suchmaschinenewerbung zu übernehmen.

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Doch auch Yahoo führe Verhandlungen mit Time Warner, so die Zeitung weiter. Dabei geht es um eine Übernahme von AOL durch Yahoo. An dem Gemeinschaftsunternehmen wolle Time Warner dann eine Minderheitsbeteiligung übernehmen. In den vergangenen Wochen seien hier Vorschritte erzielt worden.

Das Internetunternehmen Yahoo hat am vergangenen Wochenende ein neues gemeinsames Angebot von Microsoft und dem Investor Carl Icahn abgelehnt. Vor zwei Monaten hatte Microsoft wegen Widerständen in der Yahoo-Führung seine 47,5-Milliarden-US-Dollar-Offerte zurückgezogen.

Am 1. August 2008 findet die Yahoo-Jahreshauptversammlung statt, auf der Icahn die Unternehmensführung und den Aufsichtsrat stürzen will, um die Zerschlagung der Firma zu vollziehen. Bisher hat er neun Direktoren im Yahoo-Aufsichtsrat auf seine Seite gebracht.

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